Apps: Nutzungszeit nimmt zu, Menge bleibt gleich

iOS- und Android-Nutzer verbringen der Studie eines US-Marktforschers zufolge mehr Zeit in Apps denn je. Die Zahl der pro Monat genutzten Programme hat allerdings kaum zugenommen.

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Von
  • Leo Becker

Über 30 Stunden pro Monat verwenden iOS- und Android-Nutzer ihre Apps. Dies geht aus einer im vierten Quartal 2013 in den USA durchgeführten Erhebung des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Im Vergleich zu 2011 sei die monatliche Nutzungszeit von damals gut 18 Stunden um 65 Prozent gestiegen. Die "starke Verbreitung von Mobilgeräten hat uns in eine von Apps angetriebene Gesellschaft verwandelt", schreiben die Marktforscher.

Monatliche App-Nutzung im vierten Quartal 2011, 2012 und 2013

(Bild: Nielsen)

Während die in Apps verbrachte Zeit kontinuierlich zunimmt, scheint die Zahl der pro Monat verwendeten Mobil-Programme allerdings an eine Grenze zu stoßen – sie nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal kaum zu. Im vierten Quartal 2013 kamen ebenso wie schon 2012 knapp 27 verschiedene Apps pro Monat bei jedem Nutzer zum Einsatz. Dies deutet ein Limit bei der Gesamtzahl an Programmen an, die Nutzer monatlich verwenden wollen, glaubt Nielsen.

Besonders viel Zeit stecken demnach die 18- bis 24-Jährigen in Apps – etwas über 37 Stunden im Monat. Die Nutzungszeit sinkt mit steigendem Alter, bei den über 55-Jährigen sind es noch gut 21 Stunden.

Ein Drittel der monatlichen Nutzungszeit entfalle auf soziale Netzwerke und Such-Apps, dicht gefolgt von der Kategorie "Entertainment", die Video-, Audioinhalte und Spiele einschließt. Der stärkste zeitliche Zuwachs ist der Erhebung zufolge bei Foto-Apps zu verzeichnen, deren Nutzungszeit hat sich auf gut eine Stunde pro Monate mehr als verdoppelt.

Nielsen ermittelt die Zahlen zur App-Nutzung durch auf den Geräten der Teilnehmer installierte Software – 5.000 Nutzer über 18 Jahre haben mit ihren iOS- und Android-Geräten zu der Studie beigetragen. (lbe)