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Arbeit auf ISS soll ungeachtet der Zeitumstellung in Russland reibungslos weitergehen

Erstmals seit über drei Jahren stellt Russland wie Mitteleuropa am Sonntag die Uhren um eine Stunde zurück. Die Umstellung werde sich aber nicht auf die Arbeit in der Raumfahrt auswirken, meinte ein Sprecher des russischen Flugleitzentrums.

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Die Arbeit auf der im Moment auch von dem Deutschen Alexander Gerst bewohnten Internationalen Raumstation ISS läuft ungeachtet der kommenden Zeitumstellung auf der Erde reibungslos. Auf der ISS gelte nach einer internationalen Vereinbarung dauerhaft die Weltzeit (UTC), sagte der Leiter des russischen Flugleitzentrums Maxim Matjuschin, das sich in der Nähe von Moskau befindet. Mitteleuropa liegt im Winter eine Stunde vor der Weltzeit, im Sommer zwei Stunden (MESZ).

Die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit werde sich nicht auf die Arbeit in der Raumfahrt auswirken, meinte Matjuschin der Agentur Interfax zufolge. Russland stellt wie Mitteleuropa am Sonntag die Uhren um eine Stunde zurück - von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr. Es ist jedoch die erste Zeitumstellung in Russland seit mehr als drei Jahren. Im Frühjahr 2011 hatte sich das Land zunächst von dem Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit verabschiedet. Künftig gilt in dem Land mit elf Zeitzonen dauerhaft die Winterzeit.

Die russische Raumfahrt orientiert sich nach Darstellung von Matjuschin sowohl an der UTC als auch an der Moskauer Zeit, die als zentrale russische Uhrzeit gilt und der Weltzeit drei Stunden voraus ist. Die Moskauer Zeitangaben sind auch in bemannten und unbemannten russischen Raumschiffen üblich. (dz)