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IFA

Archos zeigt fünf günstige Android-Tablets

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Der französische Hersteller Archos zeigt auf der IFA fünf unterschiedlich große Mobilgeräte – vom MP3-Player mit 2,8-Zoll-Display bis zum 10,1 Zoll großen Tablet. Alle fünf laufen unter der aktuellen Android-Version 2.2 und haben einen Lagesensor an Bord. HD-Videos sollen sie flüssig abspielen und via HDMI an Fernseher ausgeben können. Apps lädt man aus der AppsLib herunter, einem Shop des Herstellers. Ein UMTS-Modul hat keines der Modelle an Bord.

Die beiden größten Varianten, das 7-Zoll- und das 10,1-Zoll-Tablet, bringen der Mitteilung von Archos zufolge einen kapazitiven Multitouch-Screen mit. Die kleineren Geräte (2,8 Zoll, 3,2 Zoll und 4,3 Zoll) bedient man vermutlich über einen resistiven Screen. Einen microSDHC-Steckplatz zum Erweitern des internen Speichers auf maximal 32 GByte haben die drei größten Geräte (4,3 bis 10,1 Zoll).

Archos Tablets (5 Bilder)

Archos 101 Internet Tablet

Der Archos 101 mit 10,1 Zoll Displaydiagonale läuft wie die anderen Archos-Tablets mit Android 2.2 und bietet Zugriff auf den Appstore des Herstellers, nicht aber auf Googles Android Market. (Bild: Archos)

Das 10-Zoll-Tablet namens "Archos Internet Tablet 101" ist für seine Größe flach und leicht (12 Millimeter / 480 Gramm), ein Standfuß ist ins Gehäuse integriert. Zur Ausstattung gehören ein 1 GHz schneller ARM-Prozessor, WLAN(n) und eine Webcam. Erhältlich sein soll es von Oktober an zum Preis von 300 Euro für die Variante mit 8 GByte internem Speicher, die 16-GByte-Variante kostet 50 Euro mehr.

Das 7-Zoll-Tablet Archos 70 soll ebenfalls im Oktober auf den Markt kommen, zum Preis von 250 Euro für die 8-GByte-Variante; außerdem soll es eine Version mit 250-GByte-Festplatte für 300 Euro geben. Das 4,3-Zoll-Modell soll 200 Euro kosten und schon im September ausgeliefert werden, wie auch das 3,2-Zoll-Modell (150 Euro) und der 2,8-Zöller (100 Euro).

Bei der Hardware-Ausstattung der einzelnen Modelle verrät Archos nur wenige Details. Um die Tauglichkeit als Surf-Tablet beurteilen zu können, wären zum Beispiel Angaben zu den Display-Auflösungen oder den Akku-Laufzeiten hilfreich. Bei der Software verweist Archos auf eigene Android-Apps zur Wiedergabe von Videos, Fotos und Musik. (cwo)