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Arcor startet IPTV-Pilotprojekt in Kassel

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Deutschlands zweitgrößter Festnetzanbieter Arcor hat am heutigen Mittwoch in Kassel sein auf der CeBIT angekündigtes IPTV-Projekt gestartet. Zunächst sollen 500 Haushalte das System testen, von August an soll es in zwölf weiteren Städten erhältlich sein, wie das Unternehmen mitteilte. Bis zum Sommer 2008 soll das Angebot in 150 Städten verfügbar sein. Mit Arcor-IPTV können über den Internet-Anschluss 120 Fernsehprogramme und ein elektronischer Programmführer empfangen werden. Die Kosten sollen 12,95 Euro pro Monat betragen.

Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) betonte, eine gute Kommunikationsinfrastruktur sei für den Wirtschaftsstandort Hessen wichtig. Die Landesregierung setze flächendeckend auf eine Breitbandoffensive mit schnellsten Internetverbindungen. "Der Kasseler Modellversuch der Firma Arcor passt hervorragend in dieses Konzept", sagte Rhiel. In Kassel habe man hervorragende Bedingungen vorgefunden, begründete Arcor-Chef Harald Stöber die Entscheidung für die Stadt. So verfüge Kassel bereits über 220 Kilometer Lichtwellenkabel. (dpa) / (vbr)