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Arcor startet IPTV über ADSL in 51 Städten und Gemeinden

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Gerade noch fristgerecht startet Arcor sein bereits auf der CeBIT für die zweite Jahreshälfte angekündigtes IPTV-Angebot über ADSL. Arcor-Digital TV ist ab heute in 51 Städten und Gemeinden buchbar, der Dienst selbst soll dann am 1. Dezember starten. Mit dem Fernsehen über schnelle DSL-Breitbandanschlüsse bietet Arcor nach eigenen Angaben "nicht nur eine große Senderauswahl und eine umfangreiche Online-Videothek". Punkten will das Unternehmen auch mit einer elektronischen Programmzeitschrift, die in Kooperation mit der Redaktion von "TV Movie" entsteht.

Bei "Arcor-Digital TV" stehen den Kunden mehr als 50 Free-TV-Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle zur Verfügung.Für das Basis-Paket von Arcor-Digital TV zahlen Kunden monatlich 9,95 Euro. Die Premium-Angebote mit Sport, Unterhaltung beziehungsweise ausländischen Sendern kosten zusätzlich ab 5,95 Euro im Monat. Das Produkt gibt es derzeit nur in Verbindung mit den All-Inclusive-Paketen von Arcor. Benötigt wird eine DSL-Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens sechs Megabit pro Sekunde. Das Paket mit dieser Kapazität kostet derzeit 34,95 Euro pro Monat – inklusive Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und Surfen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, der Einrichtungspreis 49,95 Euro.

Für die Übertragung zum Fernseher ist eine Settop-Box erforderlich, die man bei Arcor für 49,95 Euro zuzüglich 9,95 Euro Versand bestellen kann. Das Gerät ermöglicht bei einigen ausgewählten Sendern, eine Sendung noch während der Ausstrahlung mit einer Timeshift-Funktion erneut zu starten. Den Nutzern bietet Arcor darüber hinaus eine Online-Videothek mit über 500 Filmen aus verschiedenen Genres an.

Das Angebot ist laut Arcor in vielen deutschen Großstädten erhältlich. Dazu gehören beispielsweise Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Aber auch in kleineren Gemeinden wie Seevetal, Baunatal, Taufkirchen oder Erkrath bietet Arcor sein neues Produkt an. Im Unterschied zu anderen Wettbewerbern habe man eben nicht nur in den großen Ballungszentren moderne IP-Infrastruktur aufgebaut, kommentierte Arcor. (nij)

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