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Ariane 5: Satelliten starten später ins All

Der europäische Raketenbetreiber Arianespace hat erfolgreich den ersten Satelliten ins All gebracht, der von einer Bank betrieben wird.

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Eine Ariane-5-Rakete hat erfolgreich zwei Kommunikationssatelliten ins All gebracht – darunter den ersten im Besitz einer Bank. Die Trägerrakete hob am Samstagabend (Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Der Satellit BRIsat soll für die staatliche indonesische Bank Rakyat Indonesia (BRI) sichere Kommunikation für Finanzdienstleistungen ermöglichen. Nach Angaben von Raketenbetreiber Arianespace ist BRI damit die erste Bank auf der Welt, die einen eigenen Satelliten ins
All schickt.

Ariane 5 auf dem Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana).

(Bild: Arianespace)

Als zweites Frachtstück transportierte die Rakete den Satelliten EchoStar XVIII, der für den Anbieter DISH Network Bezahlfernsehen überträgt. Mit dem Flug stellte die Ariane 5, die größte Rakete im Arsenal des europäischen Anbieters, einen neuen Lastenrekord auf: Die Fracht wiegt insgesamt 10,7 Tonnen.

Ursprünglich hätte der Raketenstart bereits gestern erfolgen sollen. Wegen schlechten Wetters wurde der Termin jedoch verschoben.

Start der Ariane-5-Rakete.

(dpa) / (jra)

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