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Arktis-Expedition Mosaic: Forschungscamp auf Eisscholle ist aufgebaut

Die Forscher der Arktis-Expedition Mosaic haben alle ihre Instrumente auf dem Eis aufgebaut. Ihr eingefrorenes Schiff driftet inzwischen Richtung Nordpol.

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(Bild: Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath)

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Einen Monat nach Auswahl einer passenden Eisscholle für die Mosaic-Expedition in der Arktis sind alle Messstationen dort aufgebaut. "Unsere Eisscholle ist nun vollständig errichtet, da jeder wissenschaftliche Bereich seinen Platz gefunden hat", hieß es am Montag im Blog der Wissenschaftler. An der etwa 2,5 mal 3,5 Kilometer großen Scholle ist das Forschungsschiff Polarstern festgefroren. Auf dem Eis befindet sich ein Forschungscamp. Mit verschiedenen Messungen soll von dort aus das Klimasystem in der Zentralarktis erforscht werden. Ein Jahr lang soll das Schiff mit dem Meereis durch das Nordpolarmeer driften.

Vor einigen Tagen hatte sich der Untergrund einer Messstation von der Scholle gelöst. "Die Scholle ist ein dynamisches System", sagte eine Sprecherin des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts am Montag. "Mal schiebt sich Eis übereinander, mal reißt es auseinander." Für die weggedrifteten Messinstrumente sei nun ein neuer Platz gefunden worden, so die Forscher.

Das Forschungsschiff Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts (20 Bilder)

(Bild: Alfred-Wegener-Institut/Mario Hoppmann (CC-BY 4.0))

Insgesamt 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Ländern sind jeweils für mehrere Wochen vor Ort. Der erste Austausch des Personals an Bord ist für Mitte Dezember geplant. Ende November startet dafür vom norwegischen Tromsø ein Versorgungsschiff. Mit ihm gelangen auch Treibstoff und frische Lebensmittel zur Station. (mho)