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Artemis-Programm: Blue Origin will mit Partnern Astronauten zum Mond bringen

Gemeinsam mit drei erfahrenen Konzernen will Blue Origin schon in fünf Jahren für die NASA Menschen zum Mond fliegen.

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Die Mondlandefähre Blue Moon

(Bild: Blue Origin)

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Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos, will mit den etablierten Konzernen Lockheed Martin, Northrop Grumman und Draper ein Raumfahrzeug für die geplanten bemannten Mondlandungen der NASA entwickeln. Das teilte Blue Origin am Dienstag mit. Mit ihren Erfahrungen brächten die vier Unternehmen "außergewöhnlich gute Voraussetzungen" für das Artemis-Programm der NASA mit, begründet das Unternehmen den Schritt. Man freue sich darauf, die Vereinigten Staaten schon 2024 sicher zurück auf den Mond zu bringen, heißt es angesichts der Ankündigung von Lockheed Martin.

Die Ankündigung ist die erste Bewerbung für einen Auftrag der NASA, der die Entwicklung eines Landesystems ausschreibt, das Menschen auf den Mond bringen soll. Die US-Weltraumagentur hatte Ende September Interessierte aufgerufen, bis zum 1. November Vorschläge zu unterbreiten. Der kurze Zeitraum verdeutlicht den engen Zeitrahmen, den sich die NASA selbst auferlegt hat. Schon in dem Aufruf heißt es, dass es typischerweise sechs bis acht Jahre dauert, Weltraumausrüstung zu entwickeln. Das Artemis-Programm soll aber schon in fünf Jahren in einem bemannten Flug zum Mond gipfeln.

Die nun vorgestellte Kooperation soll der Ankündigung zufolge von Blue Origin geleitet werden, obwohl das Unternehmen bislang lediglich Testflüge seiner Raketen durchgeführt hat. Im Mai hatte Jeff Bezos dann ein Konzept für die Mondlandefähre Blue Moon vorgestellt. Die steht nun auch im Zentrum der Zusammenarbeit mit den deutlich erfahreneren Partnern. Lockheed Martin soll ein wiederverwendbares Raumfahrzeug entwickeln, dass die Fähre zum Mond und von dort wieder zurückbringt. Technik von Northrop Grumman soll Blue Moon zum Mond bringen. Draper wiederum übernimmt die Arbeit an Navigations- und anderer Flugtechnik. Alle drei Konzerne haben bereits am Apollo-Programm der ersten bemannten Mondflüge mitgearbeitet, während Blue Origin erst im Jahr 2000 gegründet worden ist.

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(mho)