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Ask.com löscht auf Wunsch Suchanfragen

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Der US-amerikanische Suchmaschinenanbieter Ask.com stellt eine Funktion bereit, mit der Anwender ihre Daten schützen können: Nach dem Anschalten von AskEraser löscht der Dienst innerhalb weniger Stunden alle in dieser Zeit gestellten Suchanfragen des Benutzers inklusive IP-Adresse, Benutzer-ID und Session-Cookies. Bislang gespeicherte Daten, die nach 18 Monaten vernichtet werden, sind davon nicht betroffen. Die Site speichert den Status von AskEraser in einem Cookie.

Ask hatte diese Funktion im Juli angekündigt und sich zusammen mit Microsoft für einen besseren Datenschutz bei Suchmaschinen ausgesprochen. Leider ist die Funktion bisher nur in den englischsprachigen Varianten (USA und Großbritannien) eingebaut; deutsche Anwender müssen noch ein Jahr darauf warten. Allerdings führt Ask.com in Deutschland laut Webhits mit 0,3 % unter den Suchmaschinen nur ein Nischendasein, während auf dem heimischen US-Markt immerhin knapp 5 Prozent aller Suchanfragen auf Ask.com entfallen. (heb)