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Astro Bot Rescue Mission: Endlich ein Highlight für die PSVR

Das Jump'n'Run Astro Bot Rescue Mission vermischt bekannte Prinzipien mit der immer noch neuen Technik. Mit den knuffigen Robotern macht VR richtig Spaß.

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Astro Bot Rescue Mission: Endlich ein Highlight für die PSVR

Gerettete Mini-Roboter treffen sich im Controller

(Bild: Sony)

Pünktlich zum zweiten Geburtstag der Playstation VR (PSVR) ist mit "Astro Bot Rescue Mission" ein Titel erschienen, für den es sich lohnt, die angestaubte VR-Brille aus dem Schrank zu holen. Das Jump'n'Run zeigt, was in der Virtual Reality alles möglich ist und macht dabei so viel Spaß wie bislang noch kein VR-Spiel. Sollte sich VR in der Spielewelt doch noch durchsetzen können, dann wegen Spielen wie diesem.

Die Handlung ist schnell erzählt: Die PSVR-Besitzern bereits aus dem mitgelieferten "The Playroom VR" bekannten Mini-Roboter werden überfallen und auf mehrere Welten verstreut. Dem Spieler oder der Spielerin ist es vorbehalten, mit dem letzten verbliebenen Roboter seine Artgenossen zu finden. Dafür steuern sie in Gestalt eines eigenen, größeren Roboters den kleinen durch die nicht sehr langen Level.

Astro Bot Rescue Mission (7 Bilder)

(Bild: Sony)

Durch die Level muss der kleine Roboter durch gezieltes Hüpfen, etwas längeres Schweben und Balancieren gelotst werden. Immer sichtbar ist der Playstation-Controller, der teilweise auch Upgrades bekommt. Dann kann man aus dem virtuellen Controller etwa ein Seil verschießen, um an einem entfernten Haken zu ziehen. Spannt man das Seil aber nur auf, kann die Spielfigur darauf balancieren und sonst unerreichbare Plattformen ansteuern. Für die finale Punkteermittlung in jedem Level schießt man den kleinen Roboter direkt vom Controller in das sich bewegende Ziel.

In der Virtual Reality ist die Übersicht zu jeder Zeit besser als in klassischen Spielen. Zwar wird man quasi durch das Level gefahren, aber man kann sich zum Beispiel jederzeit vorbeugen, um vorab hinter ein Hindernis zu gucken, oder man stellt sich besser hin, um von oben planen zu können. Was in einem klassischen Spiel eine komplizierte Kamerasteuerung voraussetzen würde, geschieht hier völlig intuitiv. Der gute Überblick ist auch nötig, denn immer wieder sind die gesuchten Roboter-Kollegen nicht leicht zu finden.

Unter der VR-Brille ist man dabei Teil der Spielwelt und muss sogar direkt eingreifen, etwa um per Kopfstoß ein Hindernis zu entfernen. Auch manche Gegner widmen sich nicht dem kleinen Roboter, sondern greifen direkt den Spieler an, indem sie das Sichtfeld zukleistern. Dadurch wird man regelrecht in die Welt hineingezogen. Die erinnert nicht nur mit ihren mehreren in Level unterteilten Welten frappierend an die alten Super-Mario-Titel, auch die Musik hat ähnliche Ohrwurm-Qualität.

Quelle: PlayStation Europe

"Astro Bot Rescue Mission" zeigt in jedem Level, was kreative Entwickler aus der VR-Technik herausholen können. Auch wenn Spieler nicht aus der Ego-Perspektive heraus agieren, sind sie doch in einer Art eingebunden, die auf einem Bildschirm so nicht möglich ist: Wo, wenn nicht unter einer VR-Brille können Endgegner derart gigantisch aussehen? Allein für das Spiel mit dem sperrigen Namen lohnt sich die Anschaffung einer PSVR zwar sicher nicht, aber wer Konsole und Brille schon hat, der sollte es sich nicht entgehen lassen. (mho)

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