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Asus EEE PC 900 mit höherer Bildschirmauflösung und Windows XP [Update]

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Asus (Halle 26, Stand D39 und E37) hat auf der CeBIT weitere Details zur neuen Version des Mini-Notebooks EEE PC 900 bekannt gegeben. So soll das Display mit 8,9 Zoll nicht nur größer werden als das alte, die Auflösung wurde ebenfalls von 800 × 480 auf 1024 × 600 Bildpunkte erhöht, sodass Anwendungsprogramme keine Schwierigkeiten mehr haben dürften, die kompletten Fensterinhalte auf dem Bildschirm anzuzeigen. Die größere Bildschirmauflösung und der Speicherausbau auf 1 GByte RAM kommen auch dem Betrieb mit Windows XP zugute.

Asus will den EEE PC 900 in zwei Versionen anbieten: eine mit vorinstalliertem Xandros Linux und eine mit vorinstalliertem Windows XP. Die Windows-Version bringt Anwendungen wie Microsoft Works, Windows Live Mail, Messenger, Photo Gallery und Windows Live Family Safety mit, mit dem der Webbrowser für Kinder abgesichert werden kann. Die Windows-XP-Version des EEE PC 900 ist vor allem für Kunden interessant, die auf spezielle Windows-Anwendungssoftware nicht verzichten können. Für alle anderen ist sicherlich das sehr gut auf den EEE PC abgestimmte Xandros Linux die bessere Wahl; nicht zuletzt, weil dort kein Virenscanner im Hintergrund die begrenzten Hardware-Ressourcen belastet. Einen genauen Liefertermin nannte Asus nicht, die erste Welle an Geräten solle im Sommer ausgeliefert werden.

Darüber hinaus gab Asus eine Kooperation mit T-Mobile bekannt. Demnach sollen alle EEE-PC-Modelle mit 300 Freistunden für T-Mobile-Hotspots angeboten werden. Später sollen Angebotspakete mit UMTS- und HDSPA-Adapter in Form eines USB-Sticks folgen.

Update: Asus hat inzwischen klar gestellt, dass sowohl die Windows- als auch die Linux-Version des EEE PC 900 für 399 Euro auf den Markt kommen sollen. Darüber hinaus soll das alte EEE-PC-4G-Modell auch mit Windows XP "für einen geringen Aufpreis" angeboten werden.

Das neue Display der EEE PC 900 verbraucht lediglich 1 Watt mehr als das alte 7-Zoll-Display, weshalb die Akkulaufzeit kaum vermindert würde und ebenfalls bei drei bis dreieinhalb Stunden liegen soll. Größtes Problem sei nach wie vor die Stückzahl der lieferbaren Geräte. Kritisch sei vor allem die Produktion der Akkus, die bislang die lieferbare Menge der EEE PCs begrenzt. Deshalb werde es auch in absehbarer Zeit keine Zweitakkus zu kaufen geben. Wohl aber seien später leistungsfähigere Akkus mit einer längeren Laufzeit als Zubehör geplant. Die Integration von Bluetooth ist für die EEE-PC-Serie bislang nicht vorgesehen. (hag)