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MWC

Asus' Padfone kommt im April

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Bereits auf der CES im Januar stellte Asus das Padfone vor – ein Android-4.0-Smartphone, das sich im Rücken eines Tablets verstecken kann und damit den Antrieb dafür bereitstellt. Mittels einer optionalen Tastatur soll das Gerät sogar einen Notebookersatz darstellen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Asus nun weitere Details bekannt gegeben.

In einem kurzen Test fühlte sich das Asus Padfone sowohl im Dock als auch alleine recht schnell an.

Das Smartphone wird von einem Snapdragon-Prozessor mit zwei Kernen und 1,5 GHz sowie der Grafik-Engine Adreno 225 angetrieben. Asus baut 1 GByte RAM und je nach Ausstattung 16, 32 oder 64 GByte Flash-Speicher sowie einen microSD-Slot ein. Das 4,3-Zoll-AMOLED-Display zeigt 540 × 960 Pixel, die Oberfläche wird von Cornings Gorillaglas geschützt.

Die in Europa üblichen UMTS-Bänder um 900 und 2100 MHz dienen zur Verbindung mit dem Funknetz, die Verbindungsgeschwindigkeiten liegen bei 21 MBit/s im Download und 5,7 MBit/s im Upload; optinoal soll es auch eine Version mit einer Verbindungsgeschwindigkeit von 42 MBit/s in Downloadrichtung geben. Weiter verbindet sich das Padfone per WLAN-n oder Bluetooth 4.0 mit geeigneten Gegenstellen.

Die Frontkamera bietet lediglich eine Auflösung von 640 × 480 Pixeln, die rückwärtige Kamera 8 Megapixel. Sie soll auch Videos in Full-HD aufnehmen. Der integrierte Akku soll für eine Sprechzeit von 8,5 Stunden im UMTS-Netz ausreichen.

Halb Smartphone, halb Tablet

(Bild: Asus)

Zur Erhöhung der Akkulaufzeit und zum Vergrößern des Displays lässt sich das Padfone in eine Tablet-artige Dockingstation stecken, Padfone Station genannt. Dort übernimmt es die gesamte Rechenarbeit, die Station besitzt keinen eigenen Prozessor. Im Inneren verbirgt sich ein 24-Wh-Akku, der die Laufzeit des Padfones stark erhöhen soll – Asus' CEO Jonney Shih sprach bei der Vorstellung von einer neunfachen Laufzeit. Die Kamera des Padfone lässt sich auch in der Dockingstation nutzen, zudem steht eine 1,3-Megapixel-Frontkamera bereit.

Weiterhin will Asus ein Tastaturdock verkaufen, das die beiden Geräte in eine Art Notebook verwandeln soll – wie gut Asus diese Integration gelöst hat, ist abzuwarten: Motorolas Kombination aus dem Android-Smartphone Atrix und einer Dockingstation konnte im Test nicht wirklich überzeugen (siehe Android mit Mehrwert in heise mobil). Zum Telefonieren bietet Asus ein Bluetooth-Headset an, das zudem als Stylus dient. Die Geräte sollen im zweiten Quartal in den Handel kommen, Preise nannte Asus noch nicht. Später soll zudem eine LTE-Version des Padfones erscheinen. (ll)

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