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Computex

Asus Transformer 3: Surface-Konkurrenz und Kaby-Lake-CPU

Drei Windows-Tablets mit Tastatur zeigt Asus auf der Computex und mischt damit kräftig bei den Surface-Klonen mit. Das Transformer 3 kommt schon mit Kaby-Lake-CPU, der überarbeiteten siebten Core-Generation von Intel.

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Asus Transformer 3 (Pro): Surface-Pro-Konkurrenz und Kaby-Lake-CPU

Asus zeigt mit dem Transformer Pro 3 seine Variante des Surface und baut auf sehr ähnliche Tugenden.

(Bild: asp)

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Asus hat auf der Computex mehrere Windows-Tablets im Stil der Microsoft Surface gezeigt. Von den drei 2-in-1-Tablet mit Windows 10 ist nicht nur das Transformer Pro 3 mit 16 GByte RAM und Terabyte-SSD eine große Nummer, sondern auch das etwas langsamere Transformer 3. In dem soll die erst in ein paar Monaten erwartete siebte Generation des Intel Core i alias Kaby Lake stecken. Allerdings steht das bisher so nur auf den Präsentationsfolien von Asus, in den Vorführmodellen steckt noch der bekannte Skylake-Core-M.

Sowohl das Transformer 3 als auch die Pro-Variante kommen mit einem 12,6-Zoll-Bildschirm im 3:2-Format mit 2880 × 1920 Pixeln (275 dpi). Das Display soll den sRGB-Farbraum zu 121 Prozent abdecken und einen besseren Kontrast als die Vorgänger bieten. Unterstützt wird außer der Toucheingabe ein optionaler Stylus mit 1024 Druckstufen.

Bei beiden Modellen gibt es einen USB-C-Port mit Thunderbolt 3 und USB 3.1, einen USB-3.0-Anschluss sowie HDMI-Ausgang. Ein Fingerabdruckscanner ist jeweils im Einschaltknopf integriert. Für Fotos integriert Asus hinten eine Kamera mit 13-Megapixel-Kamera und vorne eine mit 8 MP. Dank Infrarot-Sensor taugt sie auch für die Windows-Hello-Gesichtserkennung.

Im Transformer 3 Pro schuftet ein aktiv belüfteter Core i5 oder i7 aus der Skylake-Generation und bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher. Die PCIe-SSD gibt es von 128 GByte bis zu 1 TByte. Ohne Tastatur bringt das Tablet knapp 800 Gramm auf die Waage und ist etwas über 8 Millimeter dick

Für die Energie sorgt ein 39-Wh-Akku, der laut Asus den Arbeitstag durchhalten soll. Der integrierter Standfuß kann bis zu 155 Grad stufenlos aufgeklappt werden und ähnelt sehr dem des Microsoft Surface Pro 4. Die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung wird magnetisch am Gerät gehalten und kann ebenfalls etwas angeschrägt aufgestellt werden. Auf ihr tippt es sich dank 1,4-mm-Hub recht angenehm. Ab 1000 US-Dollar soll das Gerät in den Handel kommen, Preise und Verfügbarkeit sind für Deutschland bisher nicht bekannt.

Das Asus Transformer 3 ist dünner und misst nur 7 Millimeter und bringt 700 Gramm auf die Waage. Dafür fehlt ihm der Kickstand, aufrecht gehalten wird es von der Tastaturhülle, die nur zwei Positionen zulässt. Über die genauen CPU-Bezeichnungen schweigt sich Asus noch aus, es wird aber wohl ein lüfterlos gekühlter Core M werden. Wahlweise gibt es 4 oder 8 GByte RAM sowie 256 oder 512 GByte SSD-Speicher. Neun Stunden Laufzeit verspricht Asus mit dem 38,5-Wh-Akku. Vier Lautsprecher sollen für klaren Klang sorgen. Ab 800 Dollar wird das Gerät zu einem unbekanntem Zeitpunkt auf den Markt kommen.

Ausgestellt war auch das Transformer Mini mit 10-Zoll-Bildschim. Wie das Transformer 3 Pro hat es einen eingebauten Klappständer. Die Tastatur kommt in unterschiedlichen Farben, darunter Grün, Orange und Gold. Alleine wiegt das Tablet 530 Gramm, zusammen mit der Tastatur 790 Gramm. Weitere Details zu Preisen, Ausstattung und Verfügbarkeit nannte Asus bisher nicht.

Für die beiden Transformer 3 gibt es diverses Zubehör. Neben einer Docking-Station auch eine externe externe Grafikbox namens ROG XG Station 2, in der herkömmliche PCIe-Grafikkarten passen. Die wird über lediglich ein Kabel mit Thunderbolt 3 angebunden und liefert auf den Geräten genug Leistung für die gängigen VR-Brlllen. In dem Kasten mit Seitenfenster stecken auch ein 680-Watt-Netzteil und ausreichend Lüftung für die Karte. (asp)