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Asus Zenfone AR: Smartphone für (halb-)virtuelle Welten

Das Android-Smartphone Zenfone AR unterstützt sowohl Googles Tango-Plattform für AR-Anwendungen als auch Google Daydream für VR-Inhalte.

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Asus-CEO Jonney Shih präsentiert das Zenfone AR.

(Bild: c't / Florian Müssig)

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Asus Zenfone AR

(Bild: Asus)

Asus hat auf der CES das Zenfone AR vorgestellt, ein 5,7-Zoll-Smartphone mit Android 7.0, dass speziell für AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) entwickelt wurde. Asus hat dafür eng mit Google zusammengearbeitet: Das Zenfone unterstützt Googles Projekt Tango und Googles Low-Cost-VR-Headset Daydream.

Für den AR-Teil ist ein TriCam genanntes Kamerasystem an der Rückseite zuständig: Die drei Kameras sammeln Tiefeninformationen, helfen beim Motion Tracking und filmen die reale Welt, damit die virtuellen Gegenstände passgenau auf dem hochauflösenden AMOLED-Bildschirm (WQHD-Auflösung) eingeblendet werden können.

Asus und Google demonstrierten die AR-Fähigkeiten mit einer in Kürze verfügbare App des Bekleidungsherstellers GAP. Sie blendet lebensgroße Mannequins in die eigenen vier Wände ein, die dann ausgewählte Kleidungsstücke vorführen – in Echtzeit gerendert mit physikalisch korrektem Faltenwurf der CAD-Modelle der Kleidungsstücken.

Die nötige Rechenleistung stellt ein angepassten Qualcomm Snapdragon 821 bereit, dem satte 8 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Eine Vapor Chamber sorgt dafür, dass der SoC nicht heiß läuft.

Das Zenfone AR soll im Laufe des zweiten Quartals verfügbar sein; einen Preis hat Asus bislang nicht genannt.

Asus hat noch ein weiteres Smartphone vorgestellt:

(mue)