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Asus frischt die Eee PCs auf

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Eee PC 1015P: matter Bildschirm und zehn Stunden Laufzeit

(Bild: Asus)

Asus hat die nach eigener Zählung vierte Eee-PC-Generation vorgestellt. Die neuen Geräte haben 10,1- oder 12,1-Zoll-Bildschirme und mitunter Ausstattungsmerkmale wie USB 3.0 oder Bluetooth 3.0, die selbst bei ausgewachsenen Notebooks nur in wenigen Modellen zu finden sind.

Die schnelle USB-3.0-Schnittstelle findet man in der Top-Ausstattung des Eee PC 1018P für 430 Euro; darin arbeitet der neue Atom-Prozessor N475 mit 1,83 GHz und DDR3-Unterstützung. In der 30 Euro billigeren Variante, die nur USB 2.0 beherrscht, rechnet der Atom N455 (1,66 GHz, ebenfalls DDR3-Speicher). Beide haben 1 GByte Arbeitsspeicher und 250 GByte Plattenplatz, auf der Windows 7 Starter vorinstalliert ist; der Akku soll bis zu 10 Stunden durchhalten.

Eee PC 1016P: Business-Netbook mit Windows 7 Professional

(Bild: Asus)

Bis zu 12 Stunden Laufzeit gibt es beim Eee PC 1015PE (350 Euro), für den fast baugleichen Eee PC 1015P (330 Euro) mit verringerter Akkukapazität verspricht Asus immerhin 10 Stunden. In beiden arbeitet der Atom N450 (1,66 GHz), dem 1 GByte DDR2-Speicher und 250 beziehungsweise 160 GByte Speicherplatz zur Seite stehen. Der 1015PE kommt mit etlichen Gehäusevarianten in den Handel: mit Hochglanzplastik in Schwarz, Weiß, Rot oder Pink und mit mattem Kunststoff in Schwarz, Weiß, Blau oder Rot. Beim 1015P gibt es ausschließlich matte Oberflächen in Schwarz, Weiß oder Blau. A Propos: Die 10-Zoll-Bildschirme mit 1024 × 600 Punkten sind bei allen 1015ern immer matt, die der 1018er spiegeln dagegen.

Im 450 Euro teuren Eee PC 1016P – ebenfalls mit mattem 10-Zoll-Bildschirm – stehen dem Atom N455 gleich 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite; auf der 250-GByte-Platte residiert Windows 7 Professional. Mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Multitouchpad überzeugt auch die restliche Ausstattung. Der Akku hält laut Asus mehr als 10 Stunden durch; die Alu-Außenhaut gibt es in Silber und Schwarz.

Eee PC 1201PN: 12-Zoll-Großnetbook mit Ion-Grafikchip

(Bild: Asus)

Da die im Atom-Prozessor integrierte Grafikeinheit GMA 3150 zu langsam für HD-Videos ist, stellt Asus ihr beim Eee PC 1201PN (500 Euro) den zusätzlichen Ion-Grafikchip zur Seite. Mit 12,1 Zoll Bildschirmdiagonale und einer Auflösung von 1366 × 768 Punkten ist der 1201PN für 720p-Videos gewappnet; über seine HDMI-Schnittstelle befüllt das Netbook auch Full-HD-Monitore. Ion scheint wie bisher recht stromhungrig zu sein, denn mehr als sechs Stunden sind mit einer Akkuladung nicht drin.

Pikantes Detail: Im 1201PN arbeitet der Atom N450, den Intel bislang nur in Geräten bis 10-Zoll-Diagonale erlaubte – angesichts der erstarkten AMD-Neo-Konkurrenz war die Limitierung wohl nicht mehr zu halten. Der Prozessor kann auf 2 GByte DDR2-Speicher zurück greifen; der Ion-Chip hat 512 MByte DDR3-Grafikspeicher. Auf der 250-GByte-Platte liegt Windows 7 Home Premium. Alle genannten Eee PCs sollen im Juli in den Handel kommen.

Lamborghini VX6: mit USB 3.0 und Bluetooth 3.0

(Bild: Asus)

Später folgen die beiden 12-Zöller Eee PC 1215N und Lamborghini VX6; Preise nennt Asus noch nicht. In beiden kümmert sich ebenfalls der Ion-Chip um die Grafikausgabe, doch als Prozessor setzt Asus auf den Desktop-Doppelkern-Atom D525 (1,83 GHz), der kein SpeedStep beherrscht und von Haus aus mehr Energie benötigen darf. Überragend werden die Laufzeiten wohl nicht ausfallen – der Vorgänger 1201N mit Atom 330 lief nicht mal fünf Stunden ohne Netzteil; konkrete Werte nennt Asus noch nicht.

In beiden Neulingen funkt ein Bluetooth-3.0-Adapter; erste Handys mit dem neuen Funkstandard sind bereits erhältlich. Das Lamborghini VX6 wird zusätzich einen USB-3.0-Controller erhalten; seine Lautsprecher sollen einen besonders natürlichen Klang liefern – Asus nennt diese gemeinsam mit Bang&Olufson entwickelten Boxen SonicMaster. Letztere debütierte zur CeBIT im 18,4-Zöller NX90 und wird demnächst auch in den 14-Zöller N43, den 15,6-Zöller N53 und den 17,3-Zöller N73 einziehen. (mue)