Menü

Asus verstärkt seinen Einfluss beim Joint-Venture-Partner Advantech

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 1 Beitrag

Asustek ist mit einer Beteiligung in Höhe von 15 Prozent der größte Anteilseigner von Advantech. Nachdem Asustek Vice President Ted Hsu und Sharon Su kürzlich als Director beziehungsweise Supervisor bei Advantech berufen wurden, konnte Asustek seinen Einfluss auf den Industrie-Computer-Spezialisten weiter verstärken.

Unter dem Namen Advansus Computer haben Asustek und Advantech im Januar 2006 ein Joint Venture gegründet, das Computer für den industriellen Einsatz produzieren und vermarkten soll. Advansus gehört den Anteilnehmern zu je 50 Prozent und wurde mit einem Startkapital von rund drei Millionen US-Dollar (100 Millionen NT$) ausgestattet. Der Firmensitz von Advansus befindet sich in der Tao-Yuan-Fabrik von Asus. Das Unternehmen soll sich in zwei Geschäftszweigen einerseits auf die Fertigung von Industrie-Computern (Server, Storage und Notebooks) für große, so genannte Tier-1 Systemintegratoren konzentrieren. Die zweite Abteilung produziert Mainboards und robuste Handhelds sowie Tablet-PCs ebenfalls für den industriellen Einsatz, die über kleine bis mittlere Systemintegratoren vermarktet werden sollen. In beiden Fällen kann sich Advansus auf das Know-how von Advantech in puncto Industrial Computing stützen.

Advantech zeigt sich optimistisch, dass Advansus schon im ersten Jahr einen Umsatz von "30 bis 60" Millionen US-Dollar (1 bis 2 Milliarden NT$) bei einer Bruttomarge von 15 Prozent erzielen werde. Bis 2010 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg auf 450 Millionen US-Dollar (15 Milliarden NT$), die Bruttomarge soll dabei auf 20 Prozent klettern. Derweil kann Advantech für 2005 einen Umsatz von rund 255 Millionen US-Dollar (8,5 Milliarden NT$) ausweisen, der Nettogewinn beläuft sich auf rund 72 Millionen US-Dollar (2,4 Milliarden NT$). (map)

Anzeige
Anzeige