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Audi-Chef Stadler: Digitalisierung verändert die Welt "tiefgreifender als die industrielle Revolution"

Erstmals präsentiert sich die Technik-Messe CES in Shanghai: Im Mittelpunkt der "CES Asia" stehen vernetzte Fahrzeuge und das Internet der Dinge.

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CES 2015

(Bild: dpa)

Die Digitalisierung verändert die Welt nach Überzeugung von Audi-Chef Rupert Stadler noch "schneller und tiefgreifender als die industrielle Revolution in Europa vor 150 Jahren". In einer Rede zur Eröffnung der "CES Asia", dem erstmals stattfindenden asiatischen Ableger der einflussreichen US-Elektronik-Messe CES, sagte Stadler am Sonntag in Shanghai, nie zuvor habe sich auch die Autoindustrie so schnell und umfassend geändert wie heute. Neben der Nachhaltigkeit sei die Digitalisierung heute die zweite große Triebkraft der Branche.

Mehr als 200 Aussteller aus 15 Ländern nehmen bis Mittwoch an der Messe in der ostchinesischen Metropole teil. Im Rampenlicht stehen außer dem vernetzten Auto auch das "Das Internet der Dinge". Die im Januar in Las Vegas stattfindende Technik-Messe zählt zu den wichtigsten Plattformen der Elektronik-Welt. Organisatoren der CES Asia sind die US-Vereinigung für Verbraucher-Elektronik (CEA) und der Shanghaier Messeveranstalter Intex. Die chinesische Wirtschaftsmetropole Shanghai sei als Messestandort ausgewählt worden, weil China als zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt an der Spitze des Wachstums, der Innovation und der Möglichkeiten auf dem Technikmarkt in Asien stehe.

Die führenden deutschen Autohersteller präsentieren in Shanghai ihre Ideen vom vernetzten Auto. "Das neue Auto ist mehr als Hardware", sagte Audi-Chef Stadler. "Es ist die Schnittstelle zwischen dem Fahrer und seinem digitalen Leben, zwischen den Autosystemen und der Verkehrsinfrastruktur und letztendlich zwischen dem Verbraucher und uns." (acb)

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