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Audi vernetzt seine Autos in den USA mit Ampel-Infrastruktur

Ab kommenden Herbst sollen einige aktuelle Audi-Modelle über den Status von Ampeln informiert werden. Das soll zu entspanntem und umweltschonendem Fahren beitragen.

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Audi lässt in den USA seine Autos mit Ampeln kommunizieren

(Bild: Audi)

Damit der Verkehr besser fließt und weniger Kraftstoff verbraucht wird, streben Autohersteller an, ihre Autos untereinander und mit der Infrastruktur (V2I) zu vernetzen. In Sachen V2I ist der deutsche Hersteller Audi anscheinend einen guten Schritt vorangekommen. Ab kommenden Herbst sollen in den USA erstmals bestimmte Modelle der VW-Tochter mit der zentralen Verkehrskontrolle kommunizieren können, um über den Status von Ampeln auf der Strecke informiert zu werden, geht aus einer Mitteilung hervor.

In den Modellen Audi Q7, A4 und A4 Allroad, die nach dem 1. Juni gefertigt wurden, sei die Funktion Traffic light information – auf Deutsch Ampelinfo online – bereits enthalten. Diese könnten mit Verkehrskontrollen in ausgesuchten US-Städten Verbindung aufnehmen und beispielsweise auf ihrem Display anzeigen, wie lange eine Rotphase noch andauert oder welche Geschwindigkeit angebracht ist, um eine Grüne Welle mitzunehmen. In welchen Städten die Technik parat ist, gibt Audi nicht bekannt.

Ampelinfo online soll den Fahrer dabei unterstützen, entspannter und sicherer zu fahren und dabei die Umwelt zu schonen. Die CO2-Emissionen könnten bis zu 15 Prozent gesenkt werden, hat Audi nach eigenen Angaben herausgefunden.

In den USA kooperiert Audi mit dem Unternehmen Traffic Technology Services (TTS) aus Delaware. Das Auto erhalte vom TTS-Verkehrssteuerungssystem in Echtzeit via LTE ständig Informationen über die jeweiligen Ampelzustände. Audi sieht dies als ersten Schritt, seine Autos weitergehend mit der Infrastruktur zu vernetzen. Künftig könne Ampelinfo online beispielsweise in das Navigationssystem integriert werden. (anw)

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