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Audio-Restaurierungssoftware geht in nächste Runde

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Mit Diamond Cut 8.01 hat das Software-Haus Diamond Cut Productions die neueste Version seiner Audiorestaurierungssoftware vorgestellt. Das Programm dient zur Säuberung, Restaurierung und Klangverbesserung von Audiomedien jeglicher Art. Die deutsche Bedienoberfläche soll fast vollständig per Tastaturkürzel und damit ohne Maus bedienbar sein.

Zu den neuen Funktionen, Filtern und Effekten gehört unter anderem der Big Click Filter, der für das Bearbeiten von besonders großen Knacksern und Rumplern entwickelt wurde, wie sie von zerbrochenen und wieder zusammengeklebten Schallträgern herrühren, oder von Schallplatten, die sehr stark oder tief verkratzt sind. Die Funktionen des Direct Spectral Editing (DSE) nutzen die Spectrogramm-Ansicht für die zu bearbeitenden Signale; damit soll man breitbandige Störgeräusche beseitigen können, beispielsweise Rücken von Stühlen während eines Livekonzertes oder Zuschauergeräusche.

Per Subharmonic Synthesizer lässt sich einer Audioaufnahme "Subbass" hinzufügen; dazu filtert das Programm den Bassbereich des Spektrums aus, halbiert die Frequenzen und fügt sie dem Ausgangsmix hinzu. Sinngemäß arbeitet der Overtone Synthesizer im oberen Bereich des Audiospektrums. Mit der Scrub-Funktion spielt man mittels Mauszeiger gesteuert einen bestimmten Teil einer Wavedatei in der Geschwindigkeit und Richtung proportional zur Mausbewegung ab.

Verbessert und erweitert wurden auch die eingebauten Brennfunktionen für konforme Audio-CDs und Daten-CDs/DVDs. Die Zahl der nutzbaren Audio- und Multimedia-Dateiformate wurde weiter erhöht.

Diamond Cut 8 ist ab sofort für 199 Euro lieferbar; auf der Website des Anbieters steht eine für 10 Tage uneingeschränkt nutzbare Testversion zum Download bereit. Registrierte Benutzer von Diamond Cut Millennium, Diamond Cut Five, Diamond Cut Six oder Diamond Cut 7 erhalten die 8er-Version bis Ende Juni 2010 für 119 beziehungsweise 149 Euro. (uh)