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Auf der Suche mit einem Heer von Agenten

Studenten und Forscher der Fakultät für Informatik [1] an der Technischen Universität (TU) Berlin werden ab dem 4. September einen neuen Typ von Suchmaschine benutzen, der "mobile Agenten" einsetzt. Das erklärte Professor Sahin Albayrak auf Anfrage von Technology Review. Die mobilen Agenten übernehmen dabei verschiedene Aufgaben im gesamten Suchprozess und arbeiten sich gegenseitig zu. Damit ermöglichen sie auch Personalisierung und ersparen dem Anwender, seine Treffer komplett zu klassifizieren.

Das TU-Labor für Verteilte Künstliche Intelligenz arbeitet im Rahmen des Projektes Persönlicher Informationsagent (PIA) seit vier Jahren an der Suchmaschine. Von der größeren Nutzergemeinde erhoffen sich nun die Forscher eine große Anzahl von Rückmeldungen, um ihren Prototyp bis Ende des Jahres endgültig marktreif zu machen.

"Wir sind im Gespräch mit Investoren aus den USA und Deutschland!", berichtet Albayrak. Die Idee für diesen Ansatz kam ihm während einer Kooperation mit der Deutschen Telekom, als er sich überlegte, welches der entscheidende Dienst für einen Geschäftsmann sein könnte. "Wissen ist das Killerkriterium", erklärt der Professor.

Siehe dazu in Technology Review: (gob [2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-155440

Links in diesem Artikel:
[1] http://iv.tu-berlin.de/
[2] mailto:gob@technology-review.de
[3] https://www.heise.de/tr/artikel/Von-Agenten-gesucht-278857.html