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Aus für Blogging-Dienst: Twitter stellt Posterous ein

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Posterous wird nur noch bis 30. April 2013 erreichbar sein. Das kündigt Sachin Agarwal an, Gründer des von Twitter aufgekauften Unternehmens. Bis dahin können Nutzer des Dienstes ihre Einträge über eine Backup-Funktion sichern. Wordpress bietet ein Werkzeug für den Import von Posterous-Einträgen in dessen Blogsystem an.

Der 2008 gegründete Dienst ist mit dem Ansatz von Blogdiensten wie Tumblr oder Soup vergleichbar und wurde vor allem dadurch bekannt, dass er sich leicht per E-Mail mit Text, Bild, Videos oder MP3-Dateien befüllen ließ. Vor dem Verkauf an Twitter hat Posterous in guten Zeiten 15 Millionen Nutzer im Monat gezählt. Per E-Mail haben 3 Millionen Nutzer ihre Blogs laut Posterous mit Inhalten bestückt. Posterous war vor einem Jahr von Twitter gekauft worden.

Indes arbeiten zwei vormalige Mitarbeiter von Posterous an Posthaven, einem kostenpflichtigen Dienst. Sie versprechen, dass der Dienst sich nie aufkaufen lassen und Inhalte und URLs immer vorhalten werde. (rzl)

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