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Ausblick auf 5G-Mobilfunk: Darfs auch viel schneller sein?

Die LTE-Netze werden in wenigen Jahren mit der Verkehrslast überfordert sein, dann sollen 5G-Mobilfunknetze in die Bresche springen. Doch mit welchen Mitteln sollen die künftigen Netze beschleunigt werden? heise Netze liefert Antworten.

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Weltweit werden Mobilfunknetze derzeit mit LTE ausgebaut und beschleunigt, sobald Netzwerk-Zulieferer die nächsten Beschleunigungsstufen zur Einsatzreife gebracht haben. Trotz der Beschleunigungsstufen sind sich Fachleute aber sicher, dass die Anforderungen schneller steigen und selbst die schnellen LTE-Netze überfordern werden. Neben Smartphones, Mobilfunk-Routern oder USB-Sticks sollen künftig auch sehr viele Maschinen über Mobilfunkverbindungen gesteuert und abgefragt werden.

Deshalb sind schon weltweit mehrere, zusammen milliardenenschwere Forschungsprojekte auf den Weg gebracht worden, um eine noch schnellere Mobilfunktechnik zu entwickeln. Das Normungsgremium 3GPP arbeitet aktuell an Release 12 der Mobilfunkstandardisierung und Release 13 nimmt schon allmählich Gestalt an. Viele Elemente des Release 12 und 13 und auch schon erste Vorschläge für den 5G-Mobilfunk widmen sich der Kapazitätserhöhung der Netze, also dem zurzeit drängendsten Problem der Netzbetreiber: Wie soll man die Massen an Teilnehmern, die in die Mobilfunknetze strömen, adäquat versorgen, zumal immer mehr schnelle Smartphones hochbitratige Dienste nutzen?

Device-to-Device-Kommunikation: Bald könnten Mobilfunkgeräte direkt miteinander Daten austauschen, also ohne Vermittlung durch zentrale Netzeinheiten.

Small Cells, noch mehr gebündelte Träger, 3D-MIMO und Massive MIMO, WLAN-Offloading und ein bahnbrechender Transceiver, der mal eben die Bandbreite verdoppelt, das sind nur einige der Antworten auf diese Herausforderungen. Details dazu und zu weiteren spannenden Methoden liefert unser Ausblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten der 5G-Mobilfunktechnik:

(dz)