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Ausprobiert: Notebook- und Desktop-Bildschirme mit integrierten Privacy-Filtern

HP und Lenovo zeigen Notebooks und Desktop-Monitore, die auf Knopfdruck blickwinkelabhängig werden.

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Ausprobiert: Notebook- und Desktop-Bildschirme mit integrierten Privacy-Filtern

HP EliteOne 800 AiO G5 mit Sure-View-Bildschirm

(Bild: HP)

Wer unterwegs Dokumente mit Firmengeheimnissen bearbeitet, behilft sich üblicherweise mit einer aufsteckbaren Privacy-Folie vor dem Notebook-Bildschirm. HP und Lenovo zeigen auf der CES Geräte, die diese Folien obsolet machen.

HP Sure View

HP Sure View in zweiter (unten) und dritter Generation (oben)

(Bild: c't / Florian Müssig)

HP hat zur Messe die bereits dritte Generation seiner Sure-View-Technik mitgebracht. Anders als bei der noch aktuellen zweiten Generation erscheint der Bildschirminhalt beim Blick von der Seite nicht mehr in Weiß, sondern wie bei den Zusatzfolien in Schwarz. HP hat in der dritten Generation nicht nur den Stromverbrauch im Privacy-Betrieb reduziert: Die ausgestellten Prototypen zeigen kein Flimmern mehr, das Nutzer mit sensiblen Augen bei der zweiten Generation gestört hat.

HP wird Sure View Gen 3 nicht mehr nur in den Business-Notebooks der Serien EliteBook x360 830 G5 verwenden, sondern auch im Monitor EliteDisplay E243p und im All-in-One-PC EliteOne 800 AiO G5. HPs Begründung für Sure View in stationären Produkten: Immer mehr Firmen setzen auf offene Großraumbüros, und auch dort soll der Tischnachbar oder die Besuchergruppe nicht alles zu Gesicht bekommen.

Lenovo Privacy Guard

Lenovo Privacy Guard

(Bild: c't / Florian Müssig)

Seit Ende 2018 stattet Lenovo einige ThinkPads mit Privacy-Displays aus. Die Technik hört auf den Namen Privacy Guard. Auch hier erscheint das Bild beim Blick von der Seite Schwarz, doch Lenovo trickst zusätzlich mit einer Helligkeitsreduktion. Dreht man die Helligkeit manuell hoch, sieht auch der Sitznachbar wieder mehr vom Bild, als einem lieb ist.

Immerhin bekommt man unerwünschtes Ausspähen mit: Auf Wunsch überwacht die Webcam permanent den Nutzer und seine Umgebung. Damit kann man nicht mehr unbemerkt über die Schulter spionieren: Die Webcam erkennt das zusätzliche Gesicht und blendet eine Warnmeldung ein. (mue)

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