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Außeruniversitäre Forschungsausgaben steigen weiter

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Die Forschungsausgaben außeruniversitärer Einrichtungen in Deutschland sind weiter gewachsen. 9,3 Milliarden Euro gaben die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Zentren, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Akademien der Wissenschaften und andere öffentlich geförderte Einrichtungen 2008 dafür aus. Das waren – Sondereffekte herausgerechnet – mindestens 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Seit den 1990er Jahren steigen die Ausgaben kontinuierlich.

Auf die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen entfallen gut 30 Prozent der Ausgaben für Forschung und Entwicklung, fast 70 Prozent übernehmen hingegen die Unternehmen. In den drei Sektoren wurden 2008 nach vorläufigen Berechnungen insgesamt etwa 66,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das sind rund 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Drei Viertel des außeruniversitären Forschungsgeldes kamen den Natur- und Ingenieurwissenschaften zugute. (anw)