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Australische Wissenschaftler heizen Handy-Smog-Debatte an

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Australische Wissenschaftler glauben erklären zu können, wie elektromagnetische Wellen von Handys Krebs auslösen. In zahlreichen Studien haben Mediziner versucht, einen statistischen Nachweis zu finden – ein biologisches Modell, das diesen Zusammenhang erklärt, existierte bislang aber nicht.

Die Forscher veröffentlichten ihre Hypothese jetzt in der Fachzeitschrift Differentiation. Demnach sollen Zellen, die regelmäßig elektromagnetischen Feldern von Handys ausgesetzt sind, vermehrt Hitze-Schock-Proteine produzieren. Ein erhöhtes Maß dieser Proteine steht im Verdacht, Krebs zu begünstigen und die Wirkung von Anti-Krebs-Medikamenten zu dämpfen. Der von den australischen Forschern vorgeschlagene Mechanismus würde auch bei Strahlenbelastungen greifen, die unterhalb der derzeit gültigen Grenzwerte liegen. (wst)

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