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Autodesk macht weniger Gewinn und will in die Cloud wachsen

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Im zweiten Quartal seines Bilanzjahrs 2013 blieb das Software-Unternehmen Autodesk hinter den selbstgesteckten Zielen zurück. Zwar konnten die CAD-Spezialisten rund 569 Millionen US-Dollar umsetzen, immerhin 4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dennoch lagen sie damit unter der eigenen Prognose von 580 bis 600 Millionen US-Dollar Umsatz, wie die Business Week meldet.

Die Gewinne schrumpften im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast 10 Prozent von 71, 2 Millionen US-Dollar auf 64,6 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag damit bei 0,28 US-Dollar gegenüber 0,30 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. CEO Carl Bass begründete die eher enttäuschende Entwicklung mit einer unsicheren Lage in der Weltwirtschaft sowie der Umstrukturierung des Unternehmens.

Umstrukturierung heißt in diesem Fall, dass sich Autodesk von den klassischen Desktop-Anwendungen noch stärker in Richtung Cloud-Dienste und mobile Anwendungen bewegen möchte. So waren auch bereits im März 2012, bei der Vorstellung der neuen Produktgeneration, alle präsentierten Anwendungen mit dem hauseigenen Cloud-System Autodesk 360 vernetzt.

Teil der Neu-Ausrichtung sind offenbar auch Entlassungen – laut einem Bericht von Mashable mussten 500 Angestellte ihren Platz räumen, unter anderem in den Bereichen Produktmanagement und 3D-Entwicklung. Langfristig soll aber im Bereich der Cloud- und Online-Dienste die gleiche Zahl an Mitarbeitern wieder eingestellt werden. (axk)

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