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Automatisierte Partnersuche

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Singles können sich künftig bei der Partnersuche auf ihr Bluetooth-Handy verlassen: Wenn der Richtige vorbeiläuft, meldet es sich mit Foto und Details über den Auserwählten. Das Medienlabor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston hat die Software Serendipity entwickelt, mit der Partnervermittlung künftig auch kabellos möglich ist, meldet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner aktuellen Ausgabe.

Das Prinzip ist einfach: Ein Anbieter speichert persönliches Profil und Informationen über den Traumpartner. Begegnen sich zwei Kunden des mobilen Verabredungsservices, vergleicht die Software deren Profile miteinander. Wenn diese Profile weit genug übereinstimmen, wird den Handys signalisiert, sich miteinander in Verbindung zu setzen.

Zwei mal pro Minute sucht Serendipity nach anderen Bluetooth-Signalen. Hat es welche gefunden, werden die Daten der Besitzer per GPRS an die Software übermittelt. Bei einer Übereinstimmung bekommen beide ein Signal und können sich "ganz zufällig" begegnen.

Hinter der Handy-Kontaktbörse stehen Nathan Eagle, Pedro Yip, Steve Kannan und Doochan Han. Ziel ist es, technisch gestützte Kontaktsuche spontaner zu machen und an die Art und Weise anzunähern, wie zwei Menschen sich im normalen sozialen Umfeld begegnen. (wst)

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