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Automatisierte Software-Tests mit OpenQA

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Das OpenSuse-Team hat Version 1.0 des Test-Frameworks OpenQA veröffentlicht. Damit ist es möglich, Betriebssysteminstallationen sowie die Software-Umgebung des installierten Systems automatisiert zu testen. OpenQA besteht aus zwei Komponenten: Das Tool OS-autoinst kümmert sich um die automatisierten Software-Tests in einer virtuellen Maschine und unterstützt bislang neben OpenSuse auch Fedora, Ubuntu, Debian, FreeBSD und OpenIndiana. Während der Installation kann es auf unterschiedliche Ereignisse mit jeweils passenden Maus- und Tastatureingaben reagieren, sodass auch bei einer Abweichung vom Standard die Installation nicht abbricht. Während des gesamten Tests erstellt OS-autoinst Screenshots, die es mit Referenzbildern vergleicht.

Zur Auswertung der Ergebnisse kommt die zweite Komponente von openQA, das Webinterface, zum Einsatz. Es ist bislang auf OpenSuse beschränkt und zeigt den Programmierern Statistiken zur Installation, eventuell von der Referenz abweichende Screenshots oder auch aus Screenshots erzeugte Videos gesamter Arbeitsschritte an.

Das OpenSuse-Team setzt das unter GPLv2 stehende openQA ein, um die Nightly Builds seines Entwicklungszweiges Factory zu testen, aus dem die kommenden Versionen der Distribution hervorgehen. Einen ersten Eindruck kann man sich in einer Reihe Online-Videos zu openQA verschaffen. (amu)