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Autonome Autos: Hyundai zeigt Prototyp eines hochautomatisierten Ioniq

Stefan Porteck

Bislang gehen Assistenzsysteme dem Fahrer nur zur Hand. Hyundai zeigt den Prototyp eines hochautomatisierten Fahrzeugs.

Beim Streifzug über die PKW-Messestände auf der CES [1] wirkt es fast so, als ob die Vorführung eines "normalen" Elektroautos nicht spektakulär genug sei: Wer en vogue sein will, hat ein autonomes Fahrzeug im Gepäck – wenn auch nur als Prototyp.

Hyundai hat sich gegen ein futuristisches Showcar entschieden, sondern den bereits erhältlichen Ioniq zum autonomen Fahren fit gemacht. Das Serienmodell wird von einem 120-PS-Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus einem Akku mit 28 kWh bezieht. Das soll für eine Reichweite von 280 Kilometern sorgen.

Den autonomen Ioniq hat Hyundai zusätzlich mit Kameras, LiDAR-Sensoren (Light detection and ranging) und GPS gespickt. So ausgerüstet fuhr der Prototyp selbstständig durch Las Vegas. Anders als mit derzeit erhältlichen Fahrassistenzsystem soll er dabei vollautomatisch unterwegs gewesen sein. Dabei wird das Auto also dauerhaft autonom gesteuert und führt auch Manöver wie Abbiegen und Spurwechsel selbstständig durch. Auf Fußgänger, Hindernisse, Straßensperren und Ampeln können vollautomatisierte Fahrzeuge ebenfalls reagieren.

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(spo [4])


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