Autonomes Auto: Nissan Leaf navigiert sich selbstständig durch Großbritannien

Ein Nissan Leaf ist von Cranfield nach Sunderland gefahren und hat laut Hersteller dabei einige Herausforderungen gemeistert.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 29 Beiträge

(Bild: Nissan)

Von

Ein mit Technik für autonomes Fahren ausgerüsteter Nissan Leaf ist 370 km unfallfrei durch Großbritannien gefahren. Dabei habe sich das Auto vollautonom mit Lidar, Radar, GPS und Kameras ausgerüstet auch über anspruchsvolle Strecken navigiert wie zum Beispiel komplexen Kreisverkehr und Landstraßen ohne Fahrbahnmarkierungen, teilt Nissan mit. Eine Herausforderungen des Grand Drive von Cranfield nach Sunderland sei es gewesen, dem Auto "menschliches Fahrverhalten" mit Hilfe von Machine Learning beizubringen.

Der japanische Autohersteller ist Mitglied des Konsortiums HumanDrive, an dem unter anderem auch Hitachi, die Cranfield University und die University of Leeds beteiligt sind. Unterstützt mit umgerechnet knapp 16 Millionen Euro von der britischen Regierung hatte es sich zum "Grand Drive" zusammengefunden, den es nun absolviert hat, um auch auf "normalen" Strecken zu zeigen, dass autonomes Fahren funktioniert.

Nissan Leaf fährt vollautonom durch Großbritannien (20 Bilder)

(Bild: Nissan)

Das Betriebssystem für die Testfahrt wurde von Hitachi entwickelt. Dabei verwendete das Konsortium künstliche Intelligenz, die aus vorher gesammelten Daten von Verkehrsszenarien mögliche Fahr- und andere Verhaltensweisen errechnen sollte. Auf diese Weise sei es dem Testauto auch möglich gewesen, schwierigen Situationen auszuweichen, teilte Nissan mit. Wichtig sei dabei auch gewesen, das System nicht nur fahrsicher zu machen, sondern auch vor Cybersicherheitsrisiken zu schützen.

Quelle: Nissan

(anw)