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Autonomes Fahren: Volkswagen will Milliarden in Ford-Tochter Argo investieren

Die bisher auf Nutzfahrzeuge beschränkte Allianz der beiden Autohersteller wird laut "Wall Street Journal" ausgeweitet.

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Autonomes Fahren: Volkswagen will Milliarden in Ford-Tochter Argo investieren

Im Cockpit eines selbstfahrenden Argo-Autos.

(Bild: Ford)

Der Volkswagen-Konzern will sich anscheinend an der Ford-Tochter Argo für selbstfahrende Autos beteiligen. Nach monatelangen Gesprächen wolle sich VW nun mit 600 Millionen US-Dollar (530 Millionen Euro) direkt an Argo beteiligen und zusätzliche rund 1,1 Milliarden Dollar an Betriebskapital einbringen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die beiden Autohersteller hätten sich dazu entschieden, Argo zum Zentrum ihrer Bemühungen fürs autonome Fahren zu machen. Volkswagen wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern.

Beide Partner sollten gleich viele Anteile an Argo halten, hieß es im Wall Street Journal. Die Gespräche seien kompliziert, machten gute Fortschritte, könnten aber auch noch scheitern.

VW hatte mit Ford zuletzt eine Allianz bei leichten Nutzfahrzeugen beschlossen. Die Unternehmen wollten eine erweiterte Zusammenarbeit prüfen. Allerdings hatte VW-Chef Herbert Diess betont, dass eine gegenseitige Kapitalbeteiligung mit Ford nicht geplant sei. Ford hatte 2017 rund eine Milliarde Dollar in Argo investiert und dabei auch die Mehrheit übernommen.

Autokonzerne suchen für die teure Entwicklung von Roboterautos derzeit verstärkt nach Partnern, um die hohen Investitionskosten bei unsicheren Erfolgsaussichten zu teilen. Daimler setzt auf eine Entwicklungsallianz mit dem Zulieferer Bosch, BMW auf eine Kooperation mit Intel sowie dem Autohersteller Fiat Chrysler.

Zusammen mit der University of Michigan testet Ford hier ein autonomes Auto. (Quelle: Ford Media)

(anw)