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Axel Springer baut Geschäft mit Online-Werbung aus

Zunächst übernimmt der Medienkonzern die Awin AG komplett vom Schweizer Telekomkonzern Swisscom. Dann steigt der Dienstleister United Internet in das Geschäft der Awin AG ein.

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Axel Springer

(Bild: dpa, Daniel Reinhardt/Archiv)

Axel Springer baut das Geschäft mit Online-Werbung weiter aus. Dafür übernimmt der Medienkonzern zunächst komplett die Awin AG, an der er bisher 52,5 Prozent hält, vom Schweizer Telekomkonzern Swisscom. In einem zweiten Schritt bringt der Dienstleister United Internet sein Geschäft mit gesponserten Links in die Awin AG ein und erhält dafür 20 Prozent der Anteile. Das teilte Axel Springer am Mittwoch in Berlin mit.

Mit dem Zusammenschluss wollen beide Unternehmen ihre Position bei der Vermittlung von Werbeleistungen zwischen Online-Medien und Unternehmen (Affiliate-Marketing) stärken. Die Awin AG betreut rund 6000 Werbekunden weltweit. Springer und United Internet erhoffen sich neue Erlösmodelle und wollen die Voraussetzungen für einen Börsengang des Unternehmens schaffen.

Springer erwirtschaftet mittlerweile 70,6 Prozent des Gesamterlöses mit digitalen Geschäftsmodellen. Vor diesem Hintergrund erhöhte der Konzern seine Ergebnisprognose für dieses Jahr. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Zuvor war ein Zuwachs im mittleren bis hohen einstelligen Bereich erwartet worden. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf 858,8 Millionen Euro. Das Ebitda legte um 15,7 Prozent auf 170,1 Millionen Euro zu. (kbe)

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