BBC dominiert European Online Journalism Award

Journalisten von BBC Online räumen Preise bei den European Online Journalism Awards in Barcelona ab.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 17 Beiträge
Von
  • Armin Medosch

Die Preisverleihung zu den European Onliner Journalism Awards (EOJA) am Abend des 3. Juli 2003 in Barcelona wurde zum zweiten Jahr in Folge von Journalisten der British Broadcasting Corporation (BBC) dominiert. Der Wissenschafts-Korrespondent der BBC, Dr. David Whitehouse, gewann in der Kategoerie "Beste News-Story" und hat damit vier Jahre in Folge einen EOJA-Preis gewonnen. Der Preis für herausragende Leistungen im Online-Journalismus ging an Mike Smartt, Chefredakteur von BBC Interactive.

Den begehrtesten Preis "Online Journalist des Jahres" gewann Vincent Landon, Wissenschaftskorrespondent von Swiss Radio International für einen Beitrag über die verheerenden Auswirkungen von Malaria auf Kinder in Entwicklungsländern. Als "Best Innovation im Online-Journalismus" wurde Transitions Online gekürt, ein in Prag produziertes Online-Magazin, das vor allem über Ereignisse aus den ehemaligen Ostblockstaaten in Mittel- und Osteuropa berichtet. In der Kategorie "Multimedia" gewannen zwei Studenten der Danish School of Journalism. Zum ersten Mal haben damit Journalismusstudenten einen Preis bei diesem seit fünf Jahren ausgeschriebenen Wettbewerb abräumen können.

Der EOJA wird von der Net Media-Konferenz veranstaltet. Um den Umstand zu reflektieren, dass es sich um einen gesamteuropäischen Preis handelt, fand die Abschlussveranstaltung dieses Jahr erstmals auf dem europäischen Festland statt. Zuvor lud man Teilnehmer nach London ein. Über 100 Experten aus ganz Europa beteiligten sich an dem mehrstufigen Jury-Verfahren. Im Jahr 2000 hatte das Online-Magazin Telepolis einen EOJA-Preis in der Kategorie "investigativer Journalismus" gewonnen. (Armin Medosch) / (ola)