BBC stoppt 3D-TV

Die BBC will die seit Sommer 2011 laufende lose Folge von 3D-Fernsehübertragungen auslaufen lassen, weil sich zu wenige Zuschauer dafür interessieren.

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Auf unbestimmte Zeit als letzte 3D-Fernsehproduktion will die BBC im November ein Special der Serie Dr. Who ausstrahlen. Als Grund nannte 3D-Programmchefin Kim Shillinglaw, sie habe im vereinigten Königreich zu keinem Zeitpunkt großen Appetit aufs 3D-Fernsehen wahrgenommen. Von den rund 1,5 Millionen Haushalten mit dafür geeigneten Fernsehern habe sich über die vergangene Weihnachtszeit gerade einmal ein enttäuschender Anteil von fünf Prozent 3D-Übertragungen angesehen. Selbst die Eröffnungsfeier der olympischen Spiele hätte nur die Hälfte der potenziellen 3D-Zuschauer hinter dem Ofen hervorgelockt.

Schwanengesang: Noch am 3. Juli verkündete die BBC, dass Sie Halbfinale und Finale des Wimbledon-Tennisturniers in 3D überträgt.

Die Sendeanstalt hatte im Juli 2011 mit einigen Fernsehshows eine Serie von "Experimenten zum 3D-Fernsehen" begonnen, die sich auch auf die olympischen Spiele in London und die Last Night of the Proms erstreckte, aber niemals zu einem spezialisierten 3D-Sendekanal führen sollte. Alle Sendungen waren über den bestehenden HD-Kanal der BBC zu empfangen. (hps)