BMW startet Serienproduktion des Elektroautos i3

Für BMW beginnt am Mittwoch eine neue Ära. Im Leipziger Werk startet die Serienproduktion des Elektroautos i3. Der Autobauer setzt stark auf Elektromobilität - mit allen Chancen und Risiken.

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Von
  • dpa

BMW i3

Der Münchner Autohersteller BMW läutet am kommenden Mittwoch in Sachsen eine neue Epoche ein. Dann beginnt im Leipziger Werk die Produktion des i3, des ersten elektrischen BMW in Großserie. Zum Produktionsstart hat sich Politik-Prominenz angesagt, unter anderem Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird erwartet. Für BMW ist der Start der i3-Produktion der Aufbruch in ein neues Zeitalter. Für Sachsen und den Autostandort Leipzig ist es wegen der Ausrichtung auf den Zukunftsmarkt ein bedeutender Tag.

BMW hat das Leipziger Werk für die Elektro-Serienproduktion erheblich ausgebaut. Rund 400 Millionen Euro steckte der Autobauer nach eigenen Angaben in die Werkserweiterung, baute unter anderem auch einen eigenen Windpark zur Gewinnung von regenerativer Energie für die Fertigung. 800 neue Arbeitsplätze sollten entstehen.

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(Bild: heise Autos)

Der BMW i3 (Bilderstrecke auf heise Autos) feierte auf der Messe IAA seine Publikumspremiere. Zum Jahreswechsel soll der Wagen für mindestens 34.950 Euro in den Handel kommen. Das Modell ist nach Herstellerangaben maßgeschneidert für den Elektroantrieb. Es verfügt eine Carbonfaser-Karosserie, die deutlich leichter ist als herkömmliche Modelle aus Aluminium oder Stahl. 2014 soll der Hybrid-Sportwagen i8 folgen.

Die Münchner setzen auf eine rasant steigende Nachfrage nach Elektroautos in den nächsten Jahren. Risikolos ist die E-Strategie nicht. Bislang hält sich die Begeisterung der deutschen Auto-Käufer für Elektrofahrzeuge noch in Grenzen. Nach Zahlen des Automobilwirtschaftlers Ferdinand Dudenhöffer wurden im ersten Halbjahr 2013 nicht einmal 2500 Elektroautos neu zugelassen.

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(jk)