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Carsharing: BMW und Daimler geben in Nordamerika auf

Share-Now-Autos (Car2go & DriveNow) verschwinden aus ganz Nordamerika sowie Brüssel, Florenz und London. Das Carsharing rechnet sich nicht.

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Share-Now-Automodelle vor dem Berliner Olympiastadion

(Bild: daimler.com)

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Daimler und BMW führen ihre Carsharing-Marken Car2go und DriveNow gerade zum gemeinsamen Share Now zusammen. Die Hoffnungen waren groß, doch aus einigen Städten musste sich Share Now bereits zurückziehen. Jetzt folgt der Paukenschlag: Ende Februar wird der Betrieb in Kanada, den USA sowie den drei europäischen Städten Brüssel, Florenz und London eingestellt.

Das hat Share Now Mittwochabend mitgeteilt. Als Gründe für den Rückzug aus Nordamerika führt Share Now harten Wettbewerb, steigende Betriebskosten sowie einen Mangel an Ladestationen für elektrische Fahrzeuge an. In den betroffenen europäischen Städten hat das Unternehmen nach eigenen Angaben zu wenig Kunden gewinnen können. Die Synergieeffekte aus dem gemeinsamen Carsharing von Daimler und BMW reichen offenbar nicht aus

In London wirft Share Now sogar zum zweiten Mal das Handtuch, nachdem Car2go dort 2014 schon einmal aufgegeben hatte. Aus China hat sich Share Now bereits Ende Juni zurückgezogen. Ende Oktober folgten Austin, Calgary, Denver, und Portland, Oregon; zum Jahreswechsel ist auch in Chicago Schluss. Ab März verbleiben 18 Städte in Europa, in denen Share Now Fahrzeuge von BMW, Mercedes, Mini und Smart zu Minutenpreisen vermietet. (ds)