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BSI: "Cyber-Feuerwehr" für große Hackerangriffe soll 20 Personen umfassen

Behörden und Unternehmen, deren IT unter Beschuss gerät, soll künftig ein mobiles Einsatzteam des BSI zu Hilfe eilen. Erste Details zu den Plänen waren bereits durchgesickert, nun gibt es auch eine Zahl zur Größe der geplanten Truppe.

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Feuerwehr

Das mobile Einsatzteam des BSI im Kampf gegen eine Cyberbedrohung (Symbolbild).

(Bild: Pixabay)

Bei schweren Hacker-Attacken will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) betroffene Behörden und Unternehmen künftig mit einer voraussichtlich 20-köpfigen "Cyber-Feuerwehr" unterstützen. Damit wird ein erste diesbezügliche Meldung konkretisiert, derzufolge die Pläne bereits dem Bundeskabinett vorgelegt wurden. Die "Mobile Incident Response Teams" (MIRT) sollen konkrete Hilfestellungen geben und die IT-Infrastruktur nach einem Angriff wieder «in eine stabile Seitenlage bringen", wie es aus Sicherheitskreisen hieß. Der Einsatz der Mannschaft sei in der Bundesverwaltung sowie bei Betreibern "kritischer Infrastrukturen" geplant.

Die Truppe soll bei Bedarf auch weitere Mitarbeiter aus dem BSI abrufen können. Sofern die Stellen bewilligt werden, sollen die Teams ab 2017 mit der Arbeit beginnen. Es handele sich um einen ersten Schritt. "Ob das ausreichend ist, werden wir sehen."

Seit Juli 2015 sind Betreiber "kritischer Infrastrukturen" laut Gesetz verpflichtet, schwere Attacken auf ihre Computer-Systeme dem BSI zu melden. Das gilt zum Beispiel für Energie- oder Telekommunikationsunternehmen, Banken oder Krankenhäuser.

Viele Firmen scheuen sich oft, einen Angriff zu melden - aus Angst, ihren Ruf zu schädigen oder firmeninterne Daten preiszugeben. Ziel sei es, dass Unternehmen Vertrauen fassen und die neue "Cyber-Feuerwehr" bei einer Attacke aktiv zu Hilfe rufen, hieß es. Es sei aber auch wünschenswert, dass sie das Recht erhalte, von sich aus einzugreifen. Ob das rechtlich möglich sei oder dafür gesetzliche Änderungen nötig seien, werde geprüft. (axk)