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BSI-Kryptoprozessor PLUTO fertiggestellt

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Die Entwicklung des Hochleistungs-Kryptoprozessors PLUTO ist abgeschlossen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI )bestätigte gegenüber heise online einen entsprechenden Bericht des Internet-Newsdienstes de.internet.com; allerdings zeigte sich BSI-Sprecher Michael Dickopf verblüfft darüber, wie die Information an die Öffentlichkeit gelangt sei. Das BSI hat den Chip in Zusammenarbeit mit Infineon entwickelt.

Der Chip, der in der Vergangenheit heftige Spekulationen ausgelöst hatte, soll nach Angaben des BSI ausschließlich bei vertraulicher oder geheimer Behördenkommunikation sowie im Bereich "geheimschutz-betreuter Industrie" – beispielsweise bei der Kommunikation zwischen Rüstungsunternehmen und dem Verteidigungsministerium – eingesetzt werden. Kritiker hatten befürchtet, dass in Pluto eine Art "Behörden-Hintertür" eingebaut werden sollte – BSI-Sprecher Dickopf wies diese Behauptung noch einmal energisch zurück. (wst)