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BSI testet neue Version der AusweisApp

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Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) heute mitteilt, haben OpenLimit SignCubes und Siemens IT Solutions and Services eine neue Version der Software zur Nutzung des neuen Personalausweises fertig gestellt. Das BSI teste die AusweisApp derzeit ausführlich. Nach Abschluss dieser Tests werde die Software zum Download bereitgestellt. Ein genauer Termin wird nicht genannt.

Seit einer Woche warten Besitzer des neuen Personalausweises vergeblich auf die Software. Die erste Version der AusweisApp wurde nach Bekanntwerden eines Sicherheitsproblems vom Downloadserver entfernt und das BSI versprach, "in Kürze" eine neue Version zum Download bereitzustellen.

Um künftig von Nutzern und Diensteanbietern gemeldete Probleme "schnellstmöglich" auswerten und Updates liefern zu können, hat das BSI nach eigenen Angaben die mit dem Update-Verfahren verbundenen Prozesse einer eingehenden Prüfung unterzogen. Das Bundesamt will außerdem zu regelmäßigen Terminen kumulierte Updates zum Download bereitstellen.

Die heutige Mitteilung enthält auch eine Art Erklärung zu den Startproblemen: "Die AusweisApp wurde bereits im Vorfeld der Einführung des neuen Personalausweises von einer Vielzahl von Diensteanbietern und Nutzern getestet, im Rahmen von Begleitforschungsprojekten untersucht und dabei ständig weiterentwickelt. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer erstmaligen Bereitstellung einer komplexen Software, die für eine Vielzahl von Nutzern bei unterschiedlichsten Gerätekonfigurationen einsetzbar sein muss, weitere Probleme auftreten können, die auch bei sorgfältiger Qualitätssicherung nicht vollständig vorhersehbar sind. Auch das Bekanntwerden von Sicherheitsproblemen ist insbesondere während des Einführungszeitraums ein Phänomen, von dem nicht nur die AusweisApp betroffen ist."

Das BSI begrüße außerdem Vorschläge, Anregungen und Kommentierungen von Nutzern, die dazu beitragen, den Bedienungskomfort, die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit der AusweisApp kontinuierlich zu verbessern. Vorschläge nimmt das Bundesamt per E-Mail an ePA@bsi.bund.de oder im Internet entgegen. (ad)