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BSI trifft Abwehrmaßnahmen nach FBI-Warnung vor russischen Hackern

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik reagiert auf die Warnungen unter anderem des FBI vor russischen Hackerangriffen und hat über das Nationale Cyberabwehrzentrum geeignete Maßnahmen eingeleitet.

Cybersicherheit

(Bild: dpa, Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa)

Nach einer britisch-amerikanischen Warnung vor russischen Hacker-Angriffen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Abwehrmaßnahmen gegen Cyberangreifer eingeleitet. "Konkrete Vorfälle in Deutschland, bei denen die Vorgehensweise der Angreifer starke Ähnlichkeiten zu den seitens der USA und UK geschilderten Methoden aufweisen, sind dem BSI bekannt.", teilte das BSI am Dienstag mit.

Tags zuvor hatten das FBI, das US-Heimatschutzministerium und das Nationale Zentrum für Cybersicherheit Großbritanniens vor einer Cyber-Kampagne durch Angreifer gewarnt, die nach deren Erkenntnissen vom russischen Staat finanziert werden. Als Angriffsziele wurde vor allem Netzwerktechnik bei Behörden und Unternehmen, aber auch in kritischer Infrastruktur und bei Anbietern von Internet-Zugängen ausgemacht. Russische Hacker hätten weltweit in großem Stil Netzwerk-Infrastrukturen infiltriert.

In Deutschland wurde auch das Cyberabwehrzentrum, das die Bekämpfung von Cyberspionage, Cyberausspähung, Cyberterrorismus und Cyber-Crime zusammenführt, alarmiert. "Das BSI analysiert diese Vorfälle, hat betroffene Institutionen informiert und über das Nationale Cyberabwehrzentrum geeignete Abwehrmaßnahmen eingeleitet.", heißt es in der Stellungnahme. Welche konkreten Maßnahmen ergriffen wurden, teilte das BSI bisher nicht mit. (dpa) / (olb)

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