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BT investiert Milliarden in IP-Telefonie

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Der britische Telecom-Konzern BT Group will sein Telefonfestnetz bis 2008 auf IP-Telefonie umstellen. Das berichtet die Financial Times Deutschland in ihrer aktuellen Ausgabe. Bereits im laufenden Geschäftsjahr sollen demnach etwa zwei Milliarden Pfund (rund drei Milliarden Euro) in den Umbau fließen. Ab 2008 sollen die Kosten dann um jährlich eine Milliarde Pfund (1,5 Milliarden Euro) sinken.

Da die IP-Übertragungstechnik die Wartung des Netzes vereinfache, gehe BT von weniger Personalbedarf aus. Der Konzern beschäftigt derzeit etwa 100.000 Mitarbeiter und habe sich bisher zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren 5000 Jobs pro Jahr zu streichen. Der Stellenabbau könnte durch die IP-Modernisierung beschleunigt werden, berichtet die Zeitung.

Anfang des Jahres hatte die Telekom-Festnetzsparte T-Com bereits ähnliche Pläne verkündet. Der Konzern rechnet jedoch damit, dass der Umbau bis 2012 dauert. (wst)

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