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Backup-Programme großenteils unbrauchbar

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Nur mit drei von 27 Backup-Programmen können Windows-Anwender bequem zumindest halbwegs zuverlässige Backups erstellen. Das ist das Ergebnis eines Vergleichstests von c't in der aktuellen Ausgabe 9/06.

Backup-Programme sollen ausgewählte Dateien und Ordner in bestimmten Zeitabständen sichern, um sie bei Bedarf wiederherzustellen - und zwar einfach und zuverlässig. Immerhin ist die Gefahr von Fehlbedienungen, Computerschädlingen, Festplattendefekten oder Diebstahl allgegenwärtig. Viele der Programme wiesen aber im c't-Test dermaßen schwere Mängel auf, dass sie für den gedachten Einsatz von vornherein untauglich sind: Manche kopierten kommentarlos einige Dateien nicht mit, andere hebelten wichtige Sicherheitseinstellungen aus. Mit solchen Mängeln ist das Anfertigen eines zuverlässigen Backups schlicht unmöglich.

Doch auch jene Programme, die die Mindestanforderungen erfüllen, haben noch den einen oder anderen Pferdefuß. Letztlich erlaubten nur drei Produkte, auf einfache Weise ein halbwegs zuverlässiges Backup zu erstellen.

Statt Geld für eine kommerzielle Backup-Software auszugeben, können versierte PC-Anwender ihre wichtigen Daten auch mit einem selbst gebastelten Skript schnell und komfortabel sichern. Eine Anleitung dafür gibt c't in der aktuellen Ausgabe. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz einer Imaging-Software, die ein komplettes Abbild der Festplatte erstellt - das ist allerdings zeitaufwendig und verbraucht viel Speicherplatz. (axv)/ (cp)