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Baden-Württemberg legt Daten aus der Verwaltung offen

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Das baden-württembergische Innenministerium hat vergangene Woche eine Website ins Netz gestellt, auf der Daten aus der Verwaltung veröffentlicht werden. Die Open Data-Seite ist derzeit noch ein Prototyp, der weiterentwickelt werden soll. Sie soll ähnlich wie in Berlin Zivilgesellschaft und Wirtschaft solche maschinenlesbaren Daten zugänglich machen, die ohnehin bei Verwaltungstätigkeiten entstehen und öffentlich sind. Partner des Projektes ist die Stadt Ulm, die Daten aus der Kommunalverwaltung beiträgt.

Derzeit befinden sich 73 Datensätze auf der Seite, von Angaben über Apothekennotdienste, Bevölkerungszahlen oder historischen Daten zum Wohnungsbestand. Viele sind nicht frei nutzbar, andere hingegen, sofern die Quelle genannt wird. Das Land vergibt für die Datensätze Creative Commons-Lizenzen. Die Datensätze sind in Kategorien eingeteilt, können aber auch mit einer Suchfunktion gefunden werden. Unter dem Punkt "Anwendungen" erscheinen die von der Landesverwaltung selbst angebotenen Erschließungsmöglichkeiten der Daten als Beispiele. "Werkzeuge" gibt Anleitungen für interessierte Unternehmen, Bürger und Journalisten, mit welchen Werkzeugen diese sich die Datensätze erschließen können. Über den Menüpunkt "Werkzeuge – intern" finden Besucher jedoch auch automatisch als Diagramme oder Karte ausgegebene Datensätze.

Die Website will von den Nutzern lernen, diese können über ein verlinktes Forum Rückmeldungen an die Verwaltung geben. Wünsche gibt es bereits einige, denn beispielsweise werden einige Daten lediglich als PDF bereitgestellt. Die Nutzer verlangen aber andere Formate wie JSON, RDF oder XML. Auch wird eine Verknüpfung mit den Angeboten anderer Bundesländer gewünscht. (rzl)

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