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Barley für höhere Besteuerung von Online-Vermietungsplattformen

Barley für höhere Besteuerung von Online-Vermietungsplattformen

(Bild: pixabay.com)

Online-Vermietplattformen wie Airbnb treiben die Mieten hoch, findet die Justizministerin. Deshalb sollen sie bald mehr Steuern bezahlen.

In der Debatte über Wohnungsnot und steigende Mieten hat sich Bundesjustizministerin Katarina Barley für eine höhere Besteuerung von Vermietungsportalen im Internet ausgesprochen. "Online-Vermietungsplattformen wie Airbnb treiben die Preise in begehrten Städten zum Teil massiv in die Höhe", sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Dabei zahlen sie viel weniger Steuern als Hotels und Hostels. Das muss sich ändern."

Die Plattformen verdienten sich nicht nur eine goldene Nase, argumentierte Barley. "Weil in Berlin [1] und anderen europäischen Metropolen [2] halbe Mietshäuser permanent für Online-Vermietungen genutzt werden, wird der Wohnraum zusätzlich knapp. Das treibt auch die ortsüblichen Vergleichsmieten und den Mietspiegel hoch." Barley sprach sich zugleich gegen Enteignungen aus. Vergangenes Wochenende hatten bundesweit Zehntausende gegen steigende Mietkosten und Wohnungsnot demonstriert.

(tiw [3])


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http://www.heise.de/-4399071

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[1] https://www.heise.de/meldung/Airbnb-Berliner-sollen-wieder-einfacher-an-Touris-vermieten-duerfen-3866966.html
[2] https://www.heise.de/meldung/Paris-zieht-gegen-Airbnb-vor-Gericht-und-fordert-Rekordstrafe-4303193.html
[3] mailto:tiw@heise.de