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Batman Arkham Knight mit Performance-Problemen

Der vierte Teil der Batman-Serie ist für Playstation 4, Xbox One und Windows-PCs erschienen. Auf PCs wirkt die Grafik besonders hübsch, allerdings trüben Ruckler auch auf schnellen Systemen den Spielspaß.

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Batman Arkham Knight Spiel
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Batman: Arkham Knight (deutsch) (PS4)
Batman: Arkham Knight (deutsch) (PS4) ab € 14,14

Batman: Arkham Knight ist heute als vierter Teil der Superhelden-Serie für die Playstation 4, Xbox One und für Windows-PCs erschienen. Im Unterschied zum mittelmäßigen Vorgänger Arkham Origins war für den neuen Teil nun wieder der ursprüngliche Entwickler Rocksteady aus Großbritannien zuständig. Für die technisch veralteten Konsolen PS3 und Xbox 360 wird Batman Arkham Knight nicht erscheinen.

Batman zeigt auf Gaming-PCs etwa verbesserte Regeneffekte. Schade nur, dass das Spiel selbst auf leistungsfähigen Systemen ruckelt.

(Bild: Nvidia)

Allerdings läuft die PC-Version des Spiels bis dato nicht reibungslos. Zum einen sind da die hohen Hardware-Anforderungen: Ohne einen Vierkernprozessor, mindestens 6 GByte Hauptspeicher und einer schnellen Grafikkarte (Minimalvoraussetzung: Radeon HD 7950 GB 3 GByte oder GeForce GTX 660) läuft das Spiel nicht. Doch selbst auf leistungsfähigen Systemen kommt es derzeit zu Rucklern oder plötzlichen Einbrüchen bei der Bildrate. Zahlreiche Nutzer machen ihrem Ärger deshalb im Netz Luft. Warner Brothers weist darauf hin, dass Performance-Probleme mit AMD-Grafikkarten bekannt seien und man eng mit AMD zusammenarbeite, um die Probleme zu lösen. Doch auch Nvidia-Nutzer bleiben von Problemen nicht verschont.

AMD und Nvidia haben kurzfristig Grafiktreiber veröffentlicht, die die gröbsten Schnitzer beheben sollen. AMD empfiehlt den Radeon-Treiber 15-15-1004 (Radeon R300/Fury) beziehungsweise den Catalyst 15.6 Beta (für R200 und älter). Der GPU-Verbundmodus CrossFire liegt bei Batman mit diesen Treibern brach, um Probleme zu vermeiden, AMD verspricht aber ein baldiges Update. Nvidia hat derweil den GeForce-Treiber 353.30 mit SLI-Unterstützung für Batman herausgebracht.

Für Ärger sorgt auch der in Batman: Arkham Knight integrierte Bildratenbegrenzer, der auch auf leistungsfähigen Gaming-PCs nicht mehr als 30 fps zulässt. Er lässt sich deaktivieren, wenn man die Einstellung "Max_FPS=30" in der Datei BmSystemSettings.ini durch "Max_FPS=9999" ersetzt. Die Datei befindet sich im Steam-Installationsverzeichnis unter Batman Arkham Knight\BmGame\Config\.

Batman: Arkham Knight (8 Bilder)

Die Figuren sehen in Arkham Knight so detailliert aus wie in den vorgerenderten Videos der ersten Teile, werden dieses Mal aber in Echtzeit berechnet. (Bild: Warner Interactive)

Die PC-Version wird über das Online-Spieleportal Steam ausgeliefert (Download-Größe: 37 GByte). Im Vergleich mit den Konsolenversionen zeigt die PC-Version von Batman Arkham Knight mehr Details und lässt höhere Auflösungen und Kantenglättungseinstellungen zu. Nutzer von Nvidia-Grafikkarten sehen zusätzliche Grafikeffekte, etwa ansehnlichen Rauch beim Bremsen des Batmobils oder Abfeuern der Vulkankanone, mehr Partikel, Geröll, schickere Regeneffekte und eine bessere Beleuchtung. Auch GPU-beschleunigte Physik kommt zum Einsatz, etwa bei der Simulation von Kleidungsstücken (PhysX Clothing) oder bei Explosionen (PhysX Destruction).

Batman: Arkham Knight: Spezielle Grafikeffekte mit GeForce-Grafikkarten

(mfi)