Batteriekosten bremsen Verbilligung von Elektroautos

In einem Report des MIT widersprechen Experten bisherigen Prognosen, dass Preise von E-Autos bald auf den von herkömmlichen Fahrzeugen fallen wird.

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E-Auto von VW.

(Bild: Vokswagen)

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Elektroautos und -lastwagen werden nicht so bald so billig werden wie ihre mit benzin- und diesel-betriebenen Konkurrenten. Das meldet Technology Review online in "Die Revolution der Elektroautos dauert länger". Ein neuer Bericht der "Energy Initiative" am Massachusetts Institut of Technology (MIT) warnt sogar, dass Elektrofahrzeuge niemals den gleichen Preis erreichen können, solange sie sich auf Lithium-Ionen-Batterien verlassen. Diese Energiespeichertechnologie steckt in den meisten Unterhaltungselektronikgeräten. Insgesamt wird es wahrscheinlich ein ganzes Jahrzehnt dauern, bis die unterschiedlichen Lebensdauerkosten zwischen den Fahrzeugkategorien beseitigt werden können, die die höheren Kraftstoff- und Wartungskosten für Standardautos und -lastwagen berücksichtigen.

Die neuen Ergebnisse widersprechen deutlich jenen von anderen Forschungsgruppen, die zu dem Schluss gekommen sind, dass Elektrofahrzeuge in den nächsten fünf Jahren mit dem Preis etablierter Fahrzeuge gleichziehen könnten. Das Problem ist, dass sich der stetige Rückgang der Kosten für Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge, die etwa ein Drittel ihrer Gesamtkosten ausmachen, in den nächsten Jahren wohl verlangsamen wird, weil die Rohstoffkosten steigen. "Wenn Sie sich einige dieser anderen Prognosen anschauen, werden die Kosten für Batterien im Grunde genommen geringer als die dafür erforderlichen Zutaten", sagt Randall Field, Executive Director der Mobility of the Future-Gruppe am MIT. "Wir denken, das ist ein Fehler."

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(vsz)