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Battlefield 1 mit neuem Modus und Russischer Revolution

Die Erweiterung "In the Name of the Tsar" widmet sich der Russischen Revolution, und lässt die antikommunistische "Weiße Garde" gegen die frisch gegründete "Rote Armee" kämpfen. Der neue Modus "Incursions" verpflichtet zu einer festen Rolle.

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Battlefield 1 mit neuem Modus und Russischer Revolution

(Bild: Electronic Arts)

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Battlefield 1 (deutsch) (PC) ab € 14,–

Nach der französischen wird nun auch endlich die russische Armee zur Online-Schlacht stoßen. Zumindest für Krieger mit Premium-Pass oder zahlungswillige Freunde des Ostens. Die Erweiterung "In the Name of the Tsar" widmet sich der Russischen Revolution, und lässt die antikommunistische "Weiße Garde" gegen die frisch gegründete "Rote Armee" kämpfen. Neue Schlachtfelder sind ebenfalls im Marschgepäck, wobei die erste, "Lupkow Pass", bereits Ende August erscheinen wird. Der Rest soll einen Monat später folgen.

(Bild: Electronic Arts)

Eine vom Bürgerkrieg gebeutelte Stadt konnten Besucher der Gamescom bereits jetzt erkunden. Rund um eine fantastische Basilika tobten die Kämpfe in den verschneiten Straßen. Leider hat die Revolution wenig stehen gelassen, so dass das beliebte Element der Umgebungszerstörung hier deutlich heruntergefahren ist. Vielleicht hat man sich mit dieser offiziellen Erklärung auch nur etwas Arbeit gespart. Insgesamt sollen es sechs neue Umgebungen werden, dazu neue Waffen, Fahrzeuge und Kavallerie mit Lanzen. Im Trailer jedenfalls sehen die Kosacken-Attacken spektakulär aus. Eine weitere Neuerung werden die weiblichen Soldaten sein, die in russischen Diensten als Scharfschützen kämpfen. Im Gegensatz zu den vielen afrikanischen Kriegern im digitalen deutschen Heer sind diese allerdings historisch korrekt.

Eine weitere angekündigte Neuerung wird der Modus "Incursions" sein. Ganz auf Wettkampf angelegt, treten hier Trupps von fünf Mann gegeneinander an – auf verkleinerten Versionen bekannter Karten. Jeder muss vor Spielstart seine Rolle wählen und bei ihr bleiben. Wechseln oder aus dem Spiel aussteigen soll laut EA unmöglich sein. Wie dies genau aussieht, ob der Ausstieg eines Spielers eine ganze Partie beendet, verriet man allerdings nicht.

(Bild: Electronic Arts)

"Incursions" wird ab September als "Closed Alpha" verfügbar sein. Wann der Modus frei verfügbar sein wird, steht noch in den Sternen. Beim Anspielen jedenfalls erwiesen sich viele der kleinen Veränderungen als positiv. Durch die minimierte Gruppe und die festen Positionen entwickelten manche Spieler Teamgeist und Ehrgeiz. Kommunikation ist dabei wichtiger als in den 64-Mann-Schlachten, die sonst Battlefield 1 prägen. Und man merkt, wie hilfreich ein Mannschaftskapitän sein kann, der die Aktionen koordiniert. Das beschriebene Punktesystem mit drei Ebenen klang zwar eher verwirrend, doch dass EA der Spieler-Balance und dem Matchmaking besondere Aufmerksamkeit schenken wollen, gibt Grund zur Hoffnung!

(Stephan Greitemeier) / (kbe)

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