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Battlefield 4 verlangt 3 GByte Videospeicher für maximale Detailstufe

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Die Hardware-Anforderungen für die PC-Version von Battlefield 4 hat Entwickler DICE über seinen Twitter-Account bekannt gegeben. Demnach verlangt die am 30. Oktober erscheinende Multiplayer-Schlachtensimulation für die höchste Detailstufe 3 GByte Video- und 8 GByte Hauptspeicher.

Als empfohlene Grafikkarte gibt DICE eine Radeon HD 7870 oder eine GeForce GTX 660 an – von denen gibt es allerdings keine Varianten mit 3 GByte Speicher. Vielmehr ist die Grafikkartenempfehlung also als Performance-Minimum für die höchste Detailstufe zu verstehen. Auf der Festplatte belegt das Spiel 30 GByte. Als absolutes Minimum für die niedrigste Detailstufe des PC-Spiels gibt DICE 4 GByte Speicher und eine GeForce 8800 GT mit 512 MByte VRAM an. Auch für die Next-Generation-Konsolen Xbox One und PS4 sind im Vergleich grafisch abgespeckte Versionen geplant, die im November erscheinen; stark abgespeckte Versionen wird es für Xbox 360 und PS3 geben. Welche Grafikqualität Spieler erwarten können, zeigt die Bildergalerie.

Battlefield 4 (5 Bilder)

(Bild: DICE)

Bereits Battlefield 3 hatte zu seinem Erscheinen horrende Hardware-Anforderungen und forderte als erstes Spiel mindestens 1,5 GByte Videospeicher für die Ultra-Detailstufe. Es ist wahrscheinlich, dass künftig die VRAM-Anforderungen von PC-Spielen aufgrund der Multiplattform-Entwicklung weiter steigen. Schließlich werden die meisten Spiele sowohl für den PC als auch die Konsolen entwickelt und die künftigen Konsolen mit ihrer PC-nahen Hardware (AMD-SoC, GCN-GPU) haben wesentlich mehr Speicher für Texturen und Co zur Verfügung als die bisherigen Wohnzimmer-Konsolen – insgesamt jeweils 8 GByte.

Wie AMD-Manager Roy Taylor in einem Interview gegenüber c't erklärte, soll Battlefield 4 Teil eines Spielebundles für Käufer bestimmter Radeon-Grafikkarten werden. Höchstwahrscheinlich sind die für Oktober erwarteten Modelle der neuen Volcanic-Islands-Generation mit verbesserter GCN-Architektur dafür vorgesehen. Gerüchten zufolge will AMD zunächst Grafikkarten mit dem High-End-Grafikchip "Hawaii" auf den Markt bringen, die Nvidias GeForce GTX Titan die Leistungskrone entreißen sollen. (mfi)

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