Bayerische Landeszentrale für neue Medien beschließt Einsparungen

Der Oberste Rechnungshof hatte in seinem jüngsten Jahresbericht die üppige Finanzausstattung der BLM kritisiert und Einsparungen angemahnt.

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  • dpa

Die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) will im kommenden Jahr 765.000 Euro einsparen. Außer beim Personal soll unter anderem bei Förderprogrammen und Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit gekürzt werden, wie die BLM nach einer Sitzung des Medienrats mitteilte. Damit soll die Handlungsfähigkeit der BLM über die Ende 2004 auslaufende Rundfunkgebührenperiode hinaus sichergestellt werden. Der Oberste Rechnungshof (ORH) hatte in seinem jüngsten Jahresbericht die üppige Finanzausstattung der BLM kritisiert und Einsparungen angemahnt.

Hauptaufgabe der BLM ist die Aufsicht über den privaten Rundfunk in Bayern. Trotz sinkender Erträge und Mitarbeiterzahlen stünden die rund 30 privaten Fernseh- und 60 Rundfunksender des Freistaats im Bundesvergleich nach wie vor vergleichsweise gut da. Im Vergleich der wichtigsten Medienstandorte liege München beim privaten Rundfunk mit knapp einem Drittel (30 Prozent) aller Beschäftigten deutlich vor Berlin (13 Prozent) und Köln (9 Prozent). (dpa) / (jk)