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Bayerische Polizei testet Software zur Einbruchs-Vorhersage

Die Prognosesoftware gründet auf einer umfangreichen Datenbank. Auch in Zürich wurde sie bereits erprobt, dort ging die Zahl der Einbruchsfälle zurück.

Wegen der stetig steigenden Zahl der Wohnungseinbrüche testet die bayerische Polizei seit kurzem eine Software, die Einbrüche vorhersagen soll. Die Ermittler in Nürnberg und München machen sich dabei zunutze, dass viele professionelle Einbrecher innerhalb weniger Tage an einen Tatort zurückkommen. In die Datenbank der Prognosesoftware Precobs, Pre Crime Observation System, wurden Daten von mehreren tausend Einbrüchen in den vergangenen sieben Jahren eingepflegt.

Der Probebetrieb soll sechs Monate dauern. Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, Thomas Petri, will sich die Software genau ansehen. "Wir werden uns die Systemdokumentation vorlegen lassen, das überprüfen und dann eine erste Einschätzung abgeben", sagte Petri. Bayern ist das erste deutsche Bundesland, das eine solche Software einsetzt. Auch in Zürich wurde das System erprobt. Dort gingen die Einbruchsfälle stadtweit um bis zu 30 Prozent zurück. (dpa) / (dz)

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